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ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!

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Gedankenfreiheit in der Heimat

19.03.2016 VfB 07 Lettin - SV Rot-Weiß Großörner, 6:2, Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 4

 

Sportanlage Lettin, 62 Zuschauer (4 Gäste)

 

Es ist Samstag, ich habe Feierabend und mir platzt der Schädel. Ich brauche jetzt einfach Ablenkung und ein Pivo. Wo gibts das? Natürlich bei der Familie, bei guten Freunden und auf dem Fußballplatz! Also war gar nicht lange Zeit um darüber nachzudenken wo es heute mal wieder hingeht. Nach Lettin und natürlich erst nach dem ich mir bei Mutti den Wanzt vollgeschlagen habe. Eigentlich wollte ich ja heute mal bei Amme vorbeischauen, doch aus bestimmten Gründen musste es heute doch meine alte Heimat sein und pünktlich zur Erwärmung erreichte ich auch den alten Ground im Norden der Saalestadt. Ich begrüßte noch schnell ein paar alte Kameraden ehe ich mich mit meinem Bruder traf, ein Pivo genoss und auf einer der alten Holzbänke Platz nahm. Den Ground habe ich schon öfter in den Tiefen dieses Blogs beschrieben und daher belasse ich es dabei und komme gleich zum Sportlichen. Eigentlich stehen beide Teams im Nirvana der Liga. Genug Abstand nach unten und zu viel nach oben. Also konnte man frei aufspielen und dies gelang den Lettinern am besten. Schon in den Anfangsminuten erzielte man das 1:0 und nutzte des Öfteren die deletaantischen Schwächen des Gästekeepers aus. Dieser stand mehr als zu oft vorm eigenen Tor, was das eine oder andere Lupfer oder Kopfballtor bescherte. Zwar fingen sich die Lettiner zwischendurch mal das 1:2, aber noch vor der Pause konnte man den alten Abstand wieder herstellen und auch so hatte man die Gäste eigentlich jeder Zeit im Griff. In der zweiten Hälfte jedoch ließ man sich etwas fallen und es schienen die Kräfte wegzusein. Jedenfalls nutzten die Gäste eine Drangphase und erzielten das 3:2 und fast sogar noch den Ausgleich. Insgesamt jedoch wäre das einfach mal unverdient gewesen und so erzielte Lettin ganze drei Tore und sogar noch ein weiteres aus fragwürdiger Abseitsposition. So dürften also keine weiteren Fragen mehr aufgekommen sein wer das Spiel hier am Ende verdient gewonnen hat. Insgesamt kann ich mal danke sagen für diese Unterhaltung. Nicht nur die schrägen Sprüche auf dem Platz, sondern auch die acht Tore und all die Leute mit denen ich heute nach langem mal wieder eine gepflegte Konversation führen konnte. Nach dem Abpfiff verabschiedete ich mich noch von sämtlichen Akteuren auf dem Platz und nahm die Beine unter die Schulter. Meinen Bus gen Neustadt wollte ich ja nicht verpassen, schließlich folgte am nächsten Tag noch ein wenig Sklavenarbeit in meinem Betrieb.

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