ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!
19.07.2016 TuS Leutzsch 1990 - SV Lipsia 93 Eutritzsch 1:2, Testspiel
Sportanlage Rietschelstraße, 23 Zuschauer (5 Gäste)
Freie Zeit, Fußballzeit und so konnte es nur heißen, das Netz aufrufen und schauen was in der Region so geht. Mit Oschatz gegen Riesa war was Nettes gefunden, doch weil Kollege Christian ohnehin bereits in Leipzig verweilte, hatten wir halt dort mal nach nem Kick geschaut und diesen in Form von TuS Leutzsch auch gefunden. Leutzsch, es dürfte das Drittschlimmste in Leipzig sein. Gleich nach Red Bull und Connewitz ist dieses Viertel nicht nur die Heimat der Gassenchemiker, sondern auch unmöglich zu befahren. Also hieß es halt den Zug nehmen und mal eben die halbe Stunde rüber düsen. Das Wetter passte auch und so konnte man sich halt noch ein paar Pivos einpacken und nach Ankunft die Straßenbahn Richtung Ground nehmen. Dort traf ich dann auch Christian und nach nem kurzen Fußweg durch ne Gartenanlage erreichten wir auch gleich den Platz. Kostenloss gings rein und wir hatten ja noch ne halbe Stunde. Also begutachteten wir zunächst einen anderen Hopper beim knipsen, welcher sich als Hansafan aus Wismar herausstellte. Auch nicht schlecht :-D Nach nem kurzen Plausch nahmen wir dann aber schnell Platz auf ner kleinen "Tribüne" bestehend aus Sitzschalen und genossen
ein Pivo zum Einklang. Der Rest der Anlage besteht aus keinerlei Ausbau und nem Nebenplatz. Dürfte also nicht weiter der Rede wert sein. Das Spiel des ehmaligen Landesligavertreter sollte also nun beginnen und war insgesamt gesehen eine reine Holzerei! Echte Spielszenen gabs keine, dafür aber zumindest sehenswerte Tore. Zwei schöne Schlenzer sorgten erst für das 0:1 und dann für den Ausgleich. Kurz vor der Pause konnten die Gäste dann noch eine der wenigen Möglichkeiten nutzen und so blieb es in der zweiten Hälfte das reinste Geknödel. Der Schiri war dabei der einzigste Mensch, der zu erheitern wusste. Brachte er doch Sprüche wie "aus einem Meter kannst du mir ins Gesicht springen, also hast du auch das Knie des Gegners getroffen" . Zu lustig, aber es änderte nix daran wie grottig dieser Kick hier war. Na immerhin landete noch ein Trainingsball auf der Tribüne und so konnten wir uns nebenbei die Zeit etwas vertreiben. Als dann aber Schluss war, war es wie eine Erleichterung und somit verließen wir auch recht schnell wieder das Gelände. Insgesamt kann ich sagen, Hauptsache Kreuz und Hauptsache nicht zu Hause rumgesessen. So gings also wieder zum Bahnhof und am späten Abend wurde der Abend noch beim Frauchen genossen.















