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ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!

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Hallesches Finale am Zoo

01.05.2014

 

12.00Uhr: SV Grün-Weiß-Ammendorf, Fr. - SG Buna Halle-Neustadt, Fr. 1:0, SFV Pokalfinale Frauen

 

Stadion am Zoo, 162 Zuschauer

 

1622130_738537576209862_7346633916928616383_n.jpgErster Mai nicht ganz Fußballfrei, so sollte es lauten. Trotz bevorstehenden Umzug und damit verbundene Kosten sollte also mal wieder ein kleiner Kick her. Das Stadtpokalfinale in Halle kam dabei geradce recht, denn es liegt quasi vor der Tür und hinter meinem Garten der ebenfalls einen Besuch bekommen sollte. So ging es also zum Zoo mit der Tram und die Doppelv eranstaltung sollte ja so schlecht auch nicht werden. Zwar zogen dunkle Wolken auf und auch ich weiß, dass die Heimat des VfL 96 kein Dach hat, aber Fußball wird bekanntlich bei jedem Wetter gespielt. So hieß es also die 3Euro auf den Tisch zu knallen und dafür gabs kein Programm und eine lumpe Abrisskarte. Auchg in diesem Jahr bekleckert sich der VfL und der Stadtfußballverband nicht mit Ruhm was die Rahmenbedingungen betrifft! Was solls, die Bratwürste am Grill schmeckten trotzdem, waren sie mit 2Euro aber etwas teuer! Das Stadion am Zoo dürften die Meisten ja auch kennen und somit komme ich in diesem Bericht auch gleich einmal zum sportlichen Teil des ersten Spiels. Verkleinerte Platz, 9 SpielerINNEN (Gruß an die Antifa) es war Frauenfußball der "besten Güte" angesagt. So trafen die beiden Kreisligisten der holden Meids aufeinander und es war kaum zum aushalten was einem da geboten wurde. Zumindest hübsch war das eine oder andere "Objekt" was dann das Treiben auf dem Platz etwas verschönerte. Jedenfalls schafften es die Kickerinnen aus Radewell mit 1:0 in Führung zu gehen, so ulkig es auch war. Mehr gibt es gar nicht zu sagen, denn auch die Halbzeiten waren verkürzt und zumindest die Erste war mehr als einseitig. In der zweiten Hälfte war das "Spiel" etwas mehr ausgeglichen, Chancen gab es aber kaum. Höchstens die Ecken und die Ballkünste der einen oder anderen Damen seien noch zu vermerken ehe das Spiel sein Ende fand und die Ammendorfer vielumjubelt den Pott in die Höhe strecken konnten. Dass der Verband wieder nix hinbekommen tut sah man schon alleine daran, dass sich auf dem Platz die Herren für ihr Pokalspiel warmmachten und nicht einmal der Bürgermeister da war um die Damen mit Medalien zu bestücken. Kein Podest, kein Treppchen, nur ein feuchter Händedruck. Armsehlig! Nun ja egal, ich traf mich nun noch mit einigen bekannten Gesichtern ehe das echte Fußballspiel beginnen sollte...   

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14.00Uhr: Reideburger SV - Eisenbahner SG Halle 1:0 n.V., SFV-Pokalfinale

 

Stadion am Zoo, 483 Zuschauer

 

...die ESG versucht es nun schon seit Jahren den Pott zu holen. Nur auf Grund der Finalteilnahmen gegen höher platzierte Mannschaften, die sowieso im Landespokal vertreten sind konnte man eben diesen mit bespielen und war sogar recht gut darin. Trotzdem fehlt den Eisenbahnern aus der Landesklasse sech der letzte Erfolg. Reideburg hingegen spielte sich in der Liga ins Niemalsland, im Pokal jedoch herrschen andere Gesetze. Das mussten dann auch die Askanen aus Nietleben im Halbfinale erfahren und somit dürften die Randhallenser der ESG wohl gewarnt gewesen sein. Das Spiel begann dann auch und genau zum Anpfiff zischten die ersten Blitze am Himmel was dem Schiri schon jetzt die Perlen auf die Stirn trieb. Egal, es wurde zunächst angepfiffen und von Beginn an beherrschte Reideburg das Spiel. Man versteckte sich gegen spielstarke "Gäste" nicht und hatte sogar die besten Chancen. Ein Pfosstentreffer und zwei, drei unglückliche Abschlüsse waren das was man vielleicht zählen könnte. Tore fielen aber nicht. Der Schiri unterbracht nach hartem Donnergrollen zwar das Spiel für eine Viertelstunde, doch auch die Pause nutzte die ESG nicht um sich ein wenig zu erholen. Reideburg drückte weiter und der ESG blieb nur zu warten bis sich der Gegner ausgepowert hat. Ihre Chancen nutzten sie aber nicht und bei all dem Übel verletzte sich der einzigste Keeper im Team auch noch so stark, dass er unmöglich stramme Schüsse parieren konnte. Zu Verwunderung aller stellte man aber keinen Feldspieler ins Tor sondern er versuchte es weiter. Ein Fehler wie sich rausstellen sollte, denn auch nach den 90min und in der Verlängerung passierte nicht sonderlich viel in den Angriffsbemühungen der ESG. Im Gegenteil, Reideburg drückte und kam tatsächlich in der 116.min zum Siegtor per Kopball in den Winkel. Vielleicht haltbar für einen gesunden Torwart...So ist das dann aber und mit dem Abpfiff brachen alle Dämme. Wieder einmal hat es die ESG nicht geschafft und endlich gibt es mal einen anderen Pokalsieger außer Dölau ;-) Die Reideburger feierten als ist man Weltmeister, aber die damit verbundene Teilnahme am Landespokal nimmt man sicherlich trotzdem gerne mit. Glückwunsch! Für mich ging es dann wieder schnurstraks Richtung Heimat, denn es war kalt, es regnete und es war immerhin noch etwas übrig vom Feiertag welchen ich noch mit Frauchen ausklingen lassen konnte.

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