ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!
16.04.2013 Hallescher FC - 1. FC Heidenheim 0:0, 3. Liga
Kurt-Wabbel-Stadion (neu), 6081 Zuschauer (um die 50 Gäste)
Das rasch nachzuholende Spielchen gegen den momentan Fünften und gleichzeitig die Torfabrik der Liga aus Heidenheim. Was sollte man dazu sagen, sieht man doch die Ergebnisse der Vorwochen? Ich rechnete mir nicht besonders viel aus und ging irgendwie ganz locker an die Sache ran. Immerhin haben wir nun seit über 400min kein Tor mehr erzielt und auch die so hochgelobten Neuzugänge aus dem Winter stßen so langsam an ihre Grenzen. Nicht verwunderlich, dass Sportsmann Köhler gleich auf mehreren Positionen tauschte und ausgerechnet die ausgedienten Spieler um Müller und Kanitz ihre bisher beste Saisonleistung boten. Ich hatte also wieder einmal nicht das Gefühl Anhänger eines Kellerkindes zu sein welches gegen ein Topteam antritt. Auf diese Leistung kann man aufbauen, denn immer wieder setzte man sich vor dem Tor durch und der Gästekeeper hatte schwer zu ackern. Un trotzdem, wenn man die Tore eben nicht macht, kann man auch nicht punkten. Man kann sogar am Ende von Glück reden. Hebt der Linienrichter nicht die Fahne steht es 0:1 und wieder zerfließen alle in Tränen. Dem war aber nicht sound gegen einen
Aufstiegsaspiranten konnte man einen Punkt erkämpfen. Damit sollte man sich zufrieden geben und kann den nächsten Aufgaben, welche immerhin auch gegen Topteams gehen, mutig entgegentreten. So stark die Leistung auf dem Platz, so stark war sie auch auf den Rängen. Zwar gebe ich wie immer wenig Senf zur eigenen Stimmung ab, doch die HFC-Fankurve schaffte es endlich mal das komplette Stadion mitzureißen und mit wenig Pausen und guter Lautstärke dürfte man endlich mal gepunktet haben. Im Gästeblock fand sich zudem auch ein kleiner 30 Mann Haufen mit Schwenkern(typisch) ein und supportete ihr Team gut nach vorn. Für den kleinen Haufen muss man den Daumen heben und das hätte ich so nicht erwartet. Zu erwähnen sei noch, dass wir uns immer noch nicht aufhalten lassen und gemeinsamzusammenstehen. Das zeigte man zum Intro deutlich und in der Nachspielzeit schien es einigen Jungs in der Kurve wohl auch zu dunkel gewesen zu sein. Man half mit ein bissl Licht nach und somit rundete man den guten Auftritt sicherlich ab. Hier war nun Schluss und nun hieß esnoch den Abend amFanhausausklingen lassenehe es zu Frauchen ging.