ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!
03.05.2009 Kieler SV Holstein - Hallescher FC 1:2, Regionalliga Nord
Holstein Stadion, 7342 Zuschauer (um die 1000 Gäste)
Es ging um alles, es ging darum an Kiel dranzubleiben. Bei einer Niederlage hätte man den Störchen zum Aufstieg bereits vorher gratulieren können. Doch es kam alles anders. Wochen der Vorbereitung lagen hinter uns und so machten wir uns mit einem für unsere Verhältnisse großen Haufen an die Küste. Nach dem üblichen Trara, welchen jede Szene auswärts über sich ergehen lassen muss im deutschen Lande, erreichten wir den Ground. Das Holstein Stadion ist schon nicht die schlechteste Kiste, was mir blos nicht gefällt sind eben die unterschiedlichen Tribünen. Da fragt man sich ob die Architekten nicht zu tief geschnüffelt haben. So findet man drei größere Tribünen und hinter einem Tor einen langgezogenen Stehplatzbereich, welcher den Gästebreich stellt. Wie gesagt muss nicht jedem gefallen. Das Spiel begann und nach einer geilen Choreo sollte man spätestens jetzt wissen wer Halle ist. Zwei unterschiedliche Halbzeiten wurden hier geboten. Kiel dominierte die Erste klar und mir kroch bereits das Herz auf Arschhöhe. Kiel machte demzufolge das 1:0, was im Gästebereich aber keinen die Lust auf Party verdarb. Damit ging es in die Pause und zu erwähnen sei, dass Kiel ebenfals mit einer Choreo auftrumpfte, sowas wie Stimmung aber nicht gerade ankam. Reden kann man allerdings viel, denn man überlässt das Urteil lieber denen, die im neutralen Bereich ihren Platz gefunden haben.
In der zweiten Halbzeit kam Chemie mit viel Dampf heraus und Kiel schaute meist nur zu. Tore wollten aber nicht fallen ehe es in der 84. min zum Ausgleich klingelte. Ich persönlich gab mich damit zufrieden, ist doch nun wieder alles offen in der Liga. Gerechnet hat aber keiner mit Markus Müller. Denn dieser zog mit dem Abpfiff ab und besorgte das Siegtor für Chemie, was den Gästeblock nun vollkommen zum ausrasten brachte. Der Sieg war eingefahren und ich brauchte nur noch nen Arzt für meine Nerven. Ein geiler Tag der mit der Mannschaft gefeiert wurde sollte nun zu ende gehen und ohne weitere Sorgen und Schwierigkeiten konnte nun die lange Rückfahrt angetreten werden, welche natürlich nur aus Krach, Schnaps und guter Laune bestand.