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ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!

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mäßiger Start ins "Hoppingjahr"

22.02.2015 SV 1920 Roitzsch - ESV Lok Dessau 3:2, Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 5

 

Glück Auf Stadion Platz 2, 88 Zuschauer (etwa 15 Gäste)

 

 

 photo DSCF3726.jpg

Freies Wochenende, Fußballzeit und endlich einmal sollte es so etwas wie eine Ausfahrt für mich geben im Jahr 2015. Zwar aus finanziellen Gründen nicht all zu weit, dafür aber sollte der letzte Ground in der Region um Sandersdorf-Brehna mir gehören. Nach Roitzsch sollte es also gehen und da in der Gästetruppe auch ein Bekannter kickt, hatte ich einen Grund mehr um hinzufahren. Mit dem Zug gings also über Landsberg Richtung Bitterfeld und bei schönem Wetter erreichte ich dann auch die Bergbauregion und wo ich schon einmal da war, sollte es gleich einmal in den alten Tagebau gehen, um mir die doch recht interessante Geschichte einzuverleiben. Doch Pustekuchen, nix da mit Ausstellung oder gar einem Museum und auch der kleine Besuch an der Roitzscher Grube musste ins Wasser fallen. Naja, bleibt ja immer noch das Spiel dachte ich mir und so gings zu Fuß die knapp 2km bis zum Glück Auf Stadion, wo ich mir ne hübsche Karte für 3Euro sichern konnte und es dann zum endgültigen Schock des Tages kommen sollte. Nebenplatz (!!) Na ganz großes Kino, der Tag war endgültig gelaufen. Dabei hatte ich doch so viele Alternativen für den heutigen Tag, aber nein, es musste ja ausgerechnet hier her gehen. Scheiße! Was soll man sagen, auch der Grill war nicht aufgebaut und am Ende gibts neben der guten Bockwurst eigentlich nur zu sagen, dass ich mein obligatorisches Walzenfoto noch hinbekam und der Acker, welcher sich Sportplatz nennt, keiner weiteren Erwähnung wert ist. So startete dann auch das Sportliche und es sollte ein recht interessantes Kellerduell werden. Die Gäste hatten von Anfang an Feldvorteile, nutzten diese aber recht selten für eine Attacke auf das gegnerische Tor. Die Roitzscher machten es da ganz anders. Verlegten sich darauf die Fehler der Gäste im Mittelfeld zu nutzen und kamen völlig überraschend zu zwei schnellen Toren in der ersten Hälfte. So ist das eben wenn man seine Chancen nicht nutzt und auch in der zweiten Halbzeit sollte es zunächst das gleiche Bild ergeben. Dessau machte jetzt das Spiel, doch die Roitzscher kamen zum 3:0. Wie viel Pech soll man denn noch haben? Zum Glück aus Sicht der Gäste konnte man aber den Anschluss schnell erzielen und kam per 20m Hammer sogar noch zum 3:2. Was dann folgte war Kampf pur und nach dem sich der Schiri und der Hungerhaken an der Fahne ein ums andere Mal aus der Realität verabschiedeten, verletzte sich ein Roitzscher Spieler vermutlich am Kreuzband oder Miniskus. Die Schreie waren bis nach Halle zu hören. Autsch! Einen Elfer bekamen die Roitzscher dann auch noch, das Schüsschen in die Mitte des Tores konnten die Dessauer dann aber noch dazu nutzen in der gefühlt zehnten Minute der Nachspielzeit eine letzte Aktion zu bringen. Als der Roitzscher Keeper einen Gästestürmer in der Luft mit der Faust KO schlug und es gelb für Dessau statt Elfer gab, konnte der Schiri nur noch eins machen, abpfeifen. Insgesamt war da mehr für die Gäste drin und dennoch war es für den neutralen Beobachter eines der besseren Landesklassekicks. Viel mehr als Kampf und Rennereien kann es im Abstiegskampf nicht geben und irgendwie war der Kick so fesselnd, dass man glatt den Ärger über den Nebenplatz vergaß. Und hey, wie sagte ein helles Köpfchen? Es muss alles gemacht werden! Nach dem Kick wurde ich noch zum Bahnhof begleitet, ehe mich der nächst kommende Zug zurück in die Saalestadt bringen sollte.

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