ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!
27.02.2015 1. FC Romonta Amsdorf - Magdeburger SV 90 Preußen 0:0, Verbandsliga Sachsen-Anhalt
Sportzentrum Peter Müller Platz 3, 36 Zuschauer (keine Bauern in Sicht)
Tja, Ende des Monats und wieder einmal mehr als genügend Zeit....Heme quatscht dich die Rauhfaser voll und das Wetter hielt sich glücklicherweise auch. Also blieb nur der Fußball, der Retter aller Seelen. Kurz im Netz gestöbert was so geht und siehe da, der Kunstrasen in Amsdorf wurde noch nicht beehrt. Flutlichtkick in der Verbandsliga also und es liegt gleich in der Nähe. So gings also per Zug die Viertelstunde gen MSH und nach dem ich einen kurzen Abstecher zum Romontawerk machte gings die paar Schritte durch die idyllische Gemeinde. Hier wurde ich doch tatsäch von nem Rucksack tragenden Menschen angequatscht wo denn der Sportplatz sei. Groundhopper mit Norddeutschem Dialekt? Tatsache, ein Vereinssammler aus dem Raum Kiel beehrte das weltbekannte Amsdorf mit einem Besuch und so konnte man den Weg gemeinsam auf sich nehmen. Am Sporplatz angekommen gabs dann ne Karte für 4,50Euro inkl Programm und ne gute Bowu in der Kneipe, ehe ich mir den Platz etwas anschaute. Zu erzählen gibts hier aber eigentlich nichts. Auf einer Seite ist ein Hügel mit ein paar Bänken. Der Rest ist einfach nur der
Platz und am Rande des Hauptplatzes stellte man auch noch einige Bänke zur Verfügung. Nun ja, bei nem Schnitt von 40 Zuschauer ist das auch ausreichend. Das Flutlicht schien auch ehr mäßig als hell und für mich wäre damit irgendwie nix mit spielen. Eigentlich zu dunkel. Naja, Frau Schiedsrichterin pfiff das Spiel dann auch an und prompt gabs nach fünf Minuten den ersten Aufreger. Ein Bauernspieler wurde böse gefällt, Wade hinüber und gerade noch gelb. Geil wie sich der Gästetrainer dann ausschließlich mit dem Publikum anlegte, statt seine Erntehelfer zu derigieren. In der Folge des Spiels fing es an zu regnen und ich zu frieren. Gott sei Dank, sonst wär ich eingeschlafen. Zwar gabs schnelle, schöne Spielzüge...doch Aufreger oder gar Chancen waren Mangelware. Die Gäste hatten eigentlich alles im Griff und Amsdorf verkroch sich öfter als man soll in seinem Loch. Resultat 0:0 zur Pause, was nicht gerade dafür sorgte, dass es in der zweiten Hälfte besser wurde. Im Gegenteil. Jetzt gab es munteres Geholze, viele viele Karten und das Küken mit der Pfeife zeigte dann auch warum die Frauen lieber zu Hause bleiben sollten. Sie verlor mehr und mehr die Kontrolle und die Krönung des Ganzen waren zwei übersehen Tätlichkeiten, ein nicht gegebener Elfer und VOR ALLEM ein letzter Angriff Amsdorfs, alleine vor dem Torwart, den sie mit dem Abpfiff unterbunden hat. Oh jee Fräullein....setzen sechs! Egal, mir war ja nur der Plausch mit dem Kollegen wichtig und der Zeitvertreib. Zurück gings dann mit dem Auto und so konnte ich den dann doch etwas zu nasskalten Abend zu Hause ausklingen lassen.



