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ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!

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Schön wenn alles passt!

26.08.2017

 

10.30Uhr: Döbelner SC 02/90 U17 - Bornaer SV 91 U17 0:1, Landesklasse Staffel Nord

 

Stadion "Am Bürgergarten", 25 Zuschauer (10 Gäste)

 

....diese Überschrift dürfte mehr als passend sein, denn nicht nur einen netten Ground und die weitere Komplettierung der Landesliga haute heute hin, sondern ich gönnte mir sogar noch

einen Burgbesuch, einen Mittelaltermarkt und habe somit genau das beisammen, was mir neben der Liebsten am teuersten ist! So stand der Plan eigentlich schon während ich meine Rückreise aus Liechtenstein antrat und suchte vor dem ehr sinnlosen Kick in Eutritzsch natürlich noch ein zweites Spiel, um nicht wegen nem Stück Rasen zum Samstag aufstehen zu müssen. Na wie schön wenn die Jugend vorher noch etwas kickt und wie schön, dass man dabei ein Stadion wie den Bürgergarten in Döbeln abgreifen kann. Also setzte ich mich freiwillig 7Uhr Früh in den Zug und auf gings ins beschauliche, kleine Städtchen bei strömendem Regen. Da ich ja nun erst hier war um das Stadion der Herren zu besuchen, kannte ich mich recht gut aus, konnte heute mal das Navi stecken lassen und gut eine halbe Stunde vor dem Kick der U17 war ich auch schon am Ground. Noch schnell genehmigte ich mir einen Blick in den Bürgergarten, der natürlich durch das Wetter heute nicht der Entspannteste war. Aber deswegen war ich ja auch nicht hier, sondern wegen dem Ground, der auf zwei Geraden mit Stufen und Sitzplätzen ausgebaut ist und eigentlich für bedeutungslosere Sportarten genutzt wird. Na mir kanns nur recht sein, die Anlage hat jedenfalls nicht den schlechtesten Eindruck hinterlassen. Ein paar Spielereltern gesellten sich dann auch noch dazu und los gings mit dem ehr weniger sehenswerten Kick auf

dem Grün, welches die Gäste aber durchaus bestimmt haben, allerdings erst kurz vor Schluss zum Siegtreffer kamen. Viel mehr braucht man über die sportliche Aktivität dabei auch nicht verlieren, denn es gibt einfach nichts zu sagen. Eintritt wollte auch niemand und Getränke wurden nicht angeboten. So verließ ich den Ground dann auch recht flott, denn als Aufwärmprogramm lediglich herhaltend hatte ich noch ein paar andere Dinge die vor mir lagen. So ging es also schnellen Schrittes zur nächsten Haltestelle und per Bus nach Leisnig, wo ich unbedingt einen Blick auf die Burg Mildenstein werfen wollte. Doch da ich momentan ja so vor Glück sprudelte, bemerkte ich ein Schild auf dem ein Altstadtfest und Burgromantik angekündigt wurde. Na super wenn das so schön passt und auf gings nach meiner Ankunft auf die Burg und durch die herrlich geschmückte Altstadt. Viel war um die Zeit zwar noch nicht los, den Eintritt von 6Euro habe ich trotzdem gerne auf den Tisch gelegt um die wunderschöne Anlage mit ihrer über tausend Jährigen Geschichte zu besuchen, ins Ritterlager zu schauen und kostenlos einen Blick ins Museum der Burg zu werfen. Dabei musste ich einfach einen Blick in den Weinkeller, die Folterkammern und den Kerkern werfen, liebevoll sieht aber dennoch leider anders aus. Aber sei es drum, es war mal wieder ein Genuss mich in eine bessere Zeit zurückversetzt zu fühlen! Mehr als zwei Stunden blieben mir aber allerdings nicht dafür, denn ein weiterer Kick und die Fahrt nach Leipzig standen für mich noch an. Die Sonne hat mittlerweile auch den Himmel erobert und so hieß es nun, ab zum Zug und mit Lipsia Eutritzsch wartet der älteste Verein Leipzigs auf mich, welcher zwar einen sinnlosen Ground besitzt, aber nun mal sechste Liga spielt. Das heißt, auch hier muss man mal hin und so ging die Reise los...

 

15.00Uhr: SV Lipsia 93 Leipzig-Eutritzsch - VfB Empor Glauchau 3:1, Landesliga Sachsen

 

Sportplatz Eutritzsch, 127 Zuschauer (ca 20 Gäste)

 

....ohne Probleme erreichte ich nun die überfüllte Messestadt und per Tram gings dann Richtung Eutritzsch, wo ich kurz vor dem Kick ankam, bei einer netten Dame 4Euro zahlte und

diese sich sogar dafür entschuldigte Geld verlangen zu müssen. Der Ground ist wie gesagt nicht der Rede wert, ein Sportplatz mit einer Reihe Sitzschalen vom Müll. Der Rest ist Wiese, ein Container mit mobilen Boxen und ein Wohnviertel was etwas Schatten spendet. In der Kneipe musste man sich dann eine Essensmarke kaufen um ne Wurst zu bekommen, die wenigstens auch schmeckte und weil mir einfach nicht mehr danach war heute, tauschte ich das Pivo gegen eine Fassbrause. Danach traf dann auch Kollege Felix ein und wir ließen uns auf der wiese in einer Ecke nieder um den Kick zu verfolgen. Dieser begann dann auch recht nervös auf Heimseite und Glauchau zog das Spiel an sich. Diese führten dann auch und verlagerten sich danach lieber auf Verteidigung. Warum das bleibt ihr Geheinis, denn Eutritzsch lud man somit zum Ausgleich ein und die Heimelf konnte das Spiel sogar drehen. Insgesamt gesehen vielleicht ein Tor zu hoch, aber danach fragt bekanntlich niemand. Damit endete das Kellerduell und wir zogen es dann doch noch vor lieber etwas schneller den Heimweg anzutreten. Denn viel mehr muss man über den Hafer hier nun wirklich nicht schreiben, zumindest aber war die Wurst gut und ne hübsche Karte gabs ja auch. Dazu hat man die Liga vielleicht noch in diesem Jahr komplett, denn am nächsten Tag soll es ja weitergehen. Doch für heute war dann erstmal Schluss, wir traten die Heimreise an und ich ließ mich in Merseburg rauswerfen, wo dann auch der Zug Richtung Hallesche Heimat eintraf. Einen Gruß noch an den Papa und Sport frei!

 

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