ich kam doch tatsächlich mal auf die Idee meine Erlebnisse in Sachen Fussball und Groundhopping auf einer Seite niederzuschreiben, den best möglichen Spaß also!!
Tag 8.
…so hieß es zu unchristlicher Stunde das Bett verlassen, die Klamotten packen und dann die Beine unter den Arm zu nehmen. Denn es ging Richtung Busbahnhof, wo man auch überpünktlich ankam und einen offensichtlich stark alkoholisierten und verwirrten Typen antraf, der nun hoffentlich nicht im selben Bus sitzt wie wir. Denn es war schon irgendwie arg nervig wie er die herumstehenden Leute belästigt und bei einer mehrstündigen Reise in einem überfüllten Bus hat keiner Bock auf ein voll gekotztes Klo. Aber nein, unseren Bus betraten wir allein und dieser kam aus dem tiefsten Italien. Sprich er ist nicht nur schon viele Stunden unterwegs, sondern auch übermäßig voll. So haben wir es uns zum Ziel gesetzt die letzte Reihe einzunehmen, denn diese war nur mit einer pennenden Person belegt. Als ich den Kerl freundlichst darauf hinwies, dass er doch bitte mal rutschen sollte, wurde er grantig und verwies auf freie Plätze im Gang. Nun ja, meine hitzige Art in solchen Situationen lasse ich manchmal auch überkochen und ich bekam erst ganz am Schluss mit, dass es der zweite Busfahrer war den ich da vollgepöbelt habe. Nun ja, da nahm ich halt einen Rucksack auf zwei freien Plätzen, warf ihn nach hinten und dieser gehörte einem Albaner mit schräger Frisur und seine Brudaaas hatte er auch dabei. Ist ja fast wie zu Hause, sauer wurde er aber nicht und so hatten zumindest Martin und ich unsere Plätze, während Ise sich neben irgendeiner Dame gemütlich machte. Nun ja, Hauptsache wir kommen heute noch irgendwann an hieß es und dies geschah dann auch. Die Grenzkontrollen waren dann auch ganz human, auch wenn ich mir schon irgendwie vorkam wie beim Eisspätverkauf und dem Schlange stehen. So richtig nett war natürlich auch hier wieder keiner, ich stelle mir dabei echt die Frage ob die Grenzpolizisten in diesen Ländern echt zu schlechten Sex haben oder zum lachen in den Keller gehen. Na ja, was solls, wir waren in Bulgarien und bis Sofia war es ja nicht mehr weit. Als wir dann später dort ankamen, war es mal wieder ein erschreckendes Bild und einladend dürfte sicherlich auch anders aussehen. Nach dem ersten Einkaufscenter und dem zweiten und dritten kam dann doch recht schnell das Elend hervor, was uns auch in diesem Land erwartet. Wellblechbuden und Bettler am Straßenrand, angebundene Pferde und freilaufende Hunde, es nimmt irgendwie doch kein Ende. Und das in einer Stadt wie dieser, wo man vielleicht doch denken könnte, man befindet sich in einem leichten Aufschwung. Doch die Zweiklassengesellschaft zeichnet sich auch hier einmal mehr ab. Auch in der Innenstadt sah es nicht anders aus, die Straßen hatten sicherlich auch ihre besten Zeiten hinter sich, aber der Bus hielt stand und wir kamen gesund und munter am Bahnhof in Sofia an. Von dort hieß es zunächst ein Taxi zu nehmen, denn bevor heute noch irgend etwas anderes passiert hieß es einchecken in dem Apartment, welches zwar eigentlich nur für zwei Tage ein zu Hause für uns darstellen sollte, dies sich dann aber etwas länger hinziehen sollte. Dazu aber später mehr. Nun ja, was soll man sagen, die Dame konnte weder englisch noch deutsch und somit musste man sich mit Händen und Füßen verständigen, die ausklappbare Couch hätte nicht einmal ein Kleinkind ausgehalten und somit musste ich mich halt auf dem eingeklappten Sofabreit machen. Es ging, aber man erwartet dann doch irgendwie andere Dinge. Na immerhin gibt’s ne Küche und beim scheißen kann man auch gleich nebenbei duschen, denn eine Kabine suchte man vergebens. Ich sage mal besser als nix und nach einer kurzen Entspannung ging es in einen Happygrill. Ne spitzen Bude mit richtig geilen Gerichten und Getränken für den etwas kleineren Geldbeutel. Und weil dem ja noch nicht genug war, wir waren eh einmal in der Stadt und am Abend wäre ja ein Kick von Septemvri Sofia. Hmm, der Verband sagte, alle Teams aus Sofia, außer Levski und CSKA müssen ins Nationalstadion. Warum das so ist? Man weiß es bezüglich eines Zuschauerdurchschnitts von 80 nun wirklich nicht! Da könnte man vermutlich auch auf einem Sportplatz spielen und hätte trotzdem noch genug Platz. Und jetzt soll mir bitte keiner kommen mit erster Liga, woanders geht’s auch. Nun ja, das Derby ist ja erst in zwei Tagen und warum nicht einfach schon jetzt mal ins Vasil Levski schauen. So kommt man zumindest zu vernünftigen Fotos und Fußball bleibt Fußball. Also gings zur U-Bahn und nach Ankunft am Stadion führte uns der Weg noch zum Stadion von CSKA, welches nur ein paar Schritte entfernt liegt. Evt. hat ja hier einer bereits Tickets für Sonntag zu verkaufen. Aber Fehlanzeige, irgendwie wars wie ausgestorben, einen Blick in das durch und durch geile Ding haben wir uns dennoch gegönnt. Heißt, ich muss ohnehin noch einmal her :-D Also den kompletten Weg wieder zurück und auf gings zum Geisterspiel in Liga 1 und einem weiteren Länderpunkt…
16.03.2018 PFC Septemvri Sofia - FK Vereya Stara Zagora 2:0, Parva Liga
Stadion Vasil Levski, 71 Zuschauer (keine Gäste)
…frei nach dem Motto wer den Ground liebt hatte man zunächst mal nach einer Kasse gesucht, denn alle Kassengebäude waren geschlossen. Helfen wollten uns die jeder Zeit freundlichen Bulgaren *hust* auch irgendwie nicht, ja bis man ein kleines Fenster in einer Hütte entdeckte aus der man uns für nen Fünfer Karten für die einzig geöffnete Hauttribüne verkaufte. Also dann, nix wie rein in die durchaus hübsche Hütte, welche nur auf der

Haupttribüne ein Dach zu bieten hat, ansonsten in schöner Ostblockmanier ein weites Rund vorfindet und leider auch ne fette Laubahn. Nun ja, nichts ist perfekt, dafür findet man vier dicke Masten und insgesamt auch ein schickes Stadion vor. Ob es denn tatsächlich sein muss, dass man solch ein Spiel hier austragen muss, ich glaube nicht, aber wir sind einmal hier und wie gesagt Fußball ist Fußball. Sportlich gesehen wars dann auch ehr ein bissl Geschiebe, wobei Septemvri durch aus tonangebend war. Chancen nutzte man zunächst nicht, aber mit dem Wideranpfiff ist dann auch in Sachen Toren der Groschen gefallen und während die Gäste aufmachten konnte das Heimteam das zweite Tor nachlegen. Das ist Fußball und ganz unverdient war es auch nicht. Fantechnisch gabs hier ein paar Kids aus der Jugend die etwas rumbrüllten. Ob man das erwähnen muss? Nun ja, somit hat dieser Spielbericht zumindest ein paar Zeilen mehr und zur Verpflegung braucht man dabei auch nicht viel sagen. Zur Halbzeit konnte man in die Stadionkneipe gehen wo es mal wieder Dosenbier und auch wieder Nüsse gab. Na ja mit meinem Bauch stieg ich lieber erstmal auf Saft um und da hier nun wirklich echt nix mehr passierte kann ich’s dabei auch belassen. Der Länderpunkt Bulgarien dürfte dabei das Einzige sein, was als Zählbares heraussprang, nun ja, bis auf die Spielestatistik am Ende des Jahres vielleicht. Somit war mit dem Abpfiff hier Schluss für uns und es ging geradewegs auch wieder Richtung Supermarkt und dann zur Unterkunft. Immerhin wars mittlerweile recht kalt geworden und am nächsten Tag hat man sich in Richtung Plovdiv ja nun auch einiges vorgenommen und sogar den Jackpot gelandet. Daher hieß es heute für mich nur noch Medizin zu fressen, hoffen, dass ich’s ausschwitze und am nächsten Morgen sollte es ja nun auch schon etwas zeitiger losgehen.













Tag 9.
So gings schweißgebadet aus der Nacht direkt Richtung Dusche, denn die Medizin half. Zwar zwickte der Bauch noch, aber ich erspare mir damit den Bulgarischen Doktor Hackethal und nach einem kleinen Frühstück gings Richtung Bahnhof. Hier noch rasch ein paar Tickets für den Zug gesichert, denn wir waren wirklich sehr spät dran. Da der Bahnhof in Sofia etwas unübersichtlich ist war es dabei auch gar nicht so einfach das richtige Gleis zu finden. Denn am Gleis angekommen standen zwei Züge da, doch es gibt auch nette Menschen und man bestieg letztendlich den richtigen Zug, welcher quasi nur aus ner Lok und zwei Waggongs bestand. Standesgemäß auch völlig schrottig und die deutschen Warnschilder an den Fenstern lassen mal wieder erahnen wohin die Bahn ihren nicht mehr zu gebrauchenden Abfall hin verkaufte. Egal, die Bude rollte ja noch und war am Ende auch völlig überfüllt. Doch wir hatten unsere Sitzplätze und nach einer zweistündigen und recht langweiligen Fahrt durch die Bulgarische Pampa erreichten wir dann auch Plovdiv. Dabei glaubt man es kaum, aber in diesem Land gibt es eine noch schäbigere Stadt als Sofia. Hätte ich jetzt nicht erwartet, aber wer meint Sofia sei dreckig, der war halt noch nie in Plovdiv. Das Wetter spielte aber heute auch mit und der Plan für den heutigen Tag lautete, dass man auf blauen Dunst zu einem 13Uhr Kick der Frauen von Plovdiv fährt. Zwar hat man die Ansetzung und auch das Stadion gefunden, eine Bestätigung oder gar eine Verbands bzw. Vereinsseite findet man nirgends. Somit mussten wir wieder mit unserem Glück spielen und wir sollten nach einem kleinen Fußmarsch mehr als belohnt werden!...
17.03.2018
13.00Uhr: Enko Plovdiv Fr. – FC NSA Sofia Fr. 1:3, Parva Liga
Plovdiv Stadium, 88 Zuschauer (etwa 20 Gäste)
…denn wir erreichten den alten Ostblockkasten am Rande der Stadt. Eine völlig heruntergekommene Schüssel, welche freilich schon ihre besten Tage gesehen hat, doch genau das ist es, was man als Hopper sehen will. Zunächst einmal mussten wir in Erfahrung bringen ob denn überhaupt gespielt wird, beide Teams in Trainingsanzügen und auch
gezogene Linien im Stadion waren ein Indiz dafür. So sank mein Blut langsam in andere Bereiche, denn die Schüssel hier ist schon irgendwie eines der geilsten Grounds im ganzen Land. Zwar bemerkt man von außen bereits den Verfall, Mauern sind eingestürzt, Aufgänge sind verrostet, Klos sind zerstört, aber die Tatsache, dass hier überhaupt noch ein Spiel drin stattfindet bekräftigt den Satz „Alles muss gemacht werden“ noch einmal deutlich! So hieß es für uns noch eine kleine Runde drumherum zu gehen, ehe wir uns in einem Biergarten noch ein Getränk gönnten. Als die Zeit dann ran war suchten wir nach einem Eingang und ein Vöglein zwitscherte, der einzige Weg ins Innere zu gelangen ist der Spielertunnel. Ah ok, verschimmelt, die Stahlträger schauten aus den Wänden, die Turbinenräume für die Stromversorgung sind auseinander gefallen und von irgendwelchen Treppenaufgängen will ich gar nicht erst anfangen :D. So waren wir dann auch drinnen und hier findet man im weiten Rund Sitzbänke und eine große Tribüne mit halb zerfallenen Dach. Die fette Anzeige ganz oben hat sicherlich auch das letzte Mal vor 50 Jahren funktioniert und die prachtvollen Masten hatten sicherlich auch schon lange keine Lampen mehr gesehen. Insgesamt ist es also einer der Kisten die man einfach mitnehmen muss wenn man die Möglichkeit hat, auch wenn es denn mit einem Frauenspiel sein soll. Zwar weigere ich mich stets strickt Ladys auf dem Spielfeld zu bewundern, aber wenn es denn nicht anders geht, dann soll es wohl so sein. Ich sage mal schlimmer als das Spiel in Montenegro geht eh nicht und von daher kann man durchaus auch ein paar Zeilen über das Sportliche verlieren. Gut ok, die Eckbälle sind relativ selten bis in den Strafraum gelangt und auch so ist das Spiel recht langsam, aber immerhin konnte man vier Tore sehen und einen verdienten Gästesieg. Die Gäste hatten dabei auch ihre Schwestern, Ehemänner und Kinder dabei, welche nach bösen Fouls immer mal direkt auf den Schiri losgehen wollten. War schon recht spannend das so zu verfolgen, auch der Trainer des Heimteams, der seine Schuhe lang schon nicht mehr gesehen haben dürfte und vielleicht auch des Öfteren durchs Schlüsselloch der Kabine schaut :D Wie dem auch sei, das Spiel war weniger als eine Randerscheinung, es war allerdings nötig um dieses Stadion hier zu bestätigen. Wer weiß denn schon wie lange hier noch Fußball gespielt wird, zumal man umliegend mehrere gepflegte Rasenplätze besitzt. Ich war froh hier gewesen zu sein und als der Schiri von dem Geknödel dann auch die Nase voll hatte hieß es für uns den Ausgang aufzusuchen, immerhin steht bei Botev Plovdiv noch ein zweites Spiel auf dem Programm. Witzig oder auch weniger witzig dabei ist, dass man seit sieben Jahren ein Stadion baut bzw. immer mal wieder etwas Geld von der Mafia abzwacken muss um das Projekt fertig stellen zu können. So lange der Ground von Botev aber eine Baustelle ist, spielt man auf dem eigenen Trainingsgelände. So viel zum Thema, erste Liga und vernünftiges Stadion…Nun ja, die wahren Hintergründe, wann und ob überhaupt mal noch gebaut wird werden wir wohl erstmal nicht erfahren und somit begnügt man sich seit geraumer Zeit halt mit dem Traingsgelände…

































16.30Uhr: Botev Plovdiv 1912 - FC Dunav Ruse 3:0, Parva Liga
Sporten Kompleks Botev 1912, 2500 Zuschauer (etwa 80 Gäste)
…also gings mal wieder lange zu Fuß Richtung Bahnhof. Zeit hatten wir eigentlich auch groß keine mehr, also musste mal wieder ein Taxi herhalten. Dies wurde auch gefunden und wir versuchten auf Grund der Tatsache, dass wir mit dem letzten Bus wieder nach Sofia müssen, wieder mit dem Fahrer zu verhandeln ob er uns nach dem Spiel abholt. Hat in

Montenegro funktioniert, warum nicht auch hier? So gab das Kerlchen dann auch Stoff und kurz vor knapp erreichten wir dann auch den Ground, vor dem sich Massen an Menschen tummelten. Also, dass hier so viel los ist, ich hätte es nicht gedacht. Karten bekamen wir aber trotzdem und leider ist es so, dass man nur eine Seite als neutraler Beobachter begehen kann. Dabei handelte sich um eine schicke Tribüne mit einem kleinen Dach und am Rande dieser befand sich ein Käfig, der offensichtlich für die Gäste bestimmt ist. Doch diese tummelten sich in einer Ecke auf der Gegengerade und hinter wenigstens einem Tor hat man Platz für die eigenen Fans geschaffen. Zack, schon steht ne kleine Hütte parat, in der ein Verein wie Botev erste Liga spielen darf. Unfassbar. Zwar ist die Hütte ganz in Ordnung und auch der ViP Raum mit Gaststätte und Fanshop weiß zu gefallen, aber ich denke in dieser Stadt hat es schon bessere Schüsseln gegeben. Dass die Fans ihren Unmut rausblasen und die Stimmung boykottieren ist natürlich ärgerlich für uns, allerdings auch verständlich. Somit ist die Kiste hier auch recht schnell beschrieben und wer weiß wie lange diese noch als Hauptstadion genutzt werden muss. Sportlich war es dann auch eine eindeutige Sache, Botev belagerte den Strafraum der Gäste von der rumänischen Grenze fast die komplette Spielzeit über. Bis zur Halbzeit jedoch wollte die Kugel einfach nicht reingehen. Also machte man in der zweiten Hälfte einfach so weiter und irgendwann fielen dann auch die Tore. Am Ende waren es sogar noch zu wenig Buden, aber da fragt niemand danach. Verdienter ist ein Sieg selten gewesen und die größte Überraschung überhaupt bei diesem Spiel dürften die Gäste gewesen sein. Dauergesang über 90min und auch ein Spruchband welches wohl solidarisch an Botev auf Grund der Stadionmisere gerichtet war. Anders kann ich mir den Applaus der heimischen Zuschauer nicht erklären. Auf Heimseite boykottiert man wie erwähnt, lediglich ein kleiner Haufen an Sangeswütigen versammelte sich hinter dem Tor, was aber natürlich nicht an das rankommt, was die Szene von Botev sonst so zu bieten hat. Erwähnenswert dürfte dann noch ein komischer Kauz sein, welcher nicht nur zu viel getankt hatte, sondern mit seinem zu klein geraten Shirt aus der deutschen Altkleidersammlung für mächtig Gelächter sorgte. Dass da der Security so ruhig bleibt während der Typ einfach nur nervte, es ist ein Phänomen. Auch beim Torjubel konnten alle die Bauchbehaarung bewundern, während er sämtliche Zäune bestieg. Zu herrlich und absoluter Unterhaltungswert. Dennoch ist hier nicht mehr viel passiert und wir mussten uns ja nun schon ein paar Minuten früher Richtung Ausgang begeben, denn die Zeit bis der Bus fuhr lag bei nicht einmal einer Stunde und wir waren echt gespannt ob der Taxifahrer erscheint. Die Antwort nehme ich vorweg, er tat es nicht und während schon leichte Panik anfing auszubrechen hat es Ise damit versucht den Bullen ein Taxi rufen zu lassen, während ich einfach vor einem angestellten Taxi vorm Stadion wartete. Offensichtlich war der Fahrer selbst beim Spiel, womit ich auch recht hatte und siehe da, er nahm uns mit und das sogar für die Hälfte des Preises wie auf dem Hinweg. Hmm, ob uns da nicht jemand beschissen hat!? Egal, am Bahnhof ankommen und das pünktlich, das war wichtig. Denn ich denke keiner hatte Bock ganz ohne Klamotten noch nach einer Unterkunft zu suchen. Vom Finanziellen mal abgesehen. Aber alles war gut, die Bustickets hatten wir ja bereits vorher geholt und wir schafften es pünktlich und somit gings auf über gefühlte Kopfsteinpflasterautobahnen nach Sofia zurück. Wenn man sich in diesem Bus lang gemacht hat, ich denke diese Kopfschmerzen hat mich nicht oft. Gefühlte Baugruben, was dort als Schlaglöcher bezeichnet wird und das eine oder andere wilde Tier was dann durchaus mal vor die Karre springen kann. Nun gut, gibt’s ja mittlerweile auch in unserem Land. Na ja, bis auf die zu groß geratenen Schlaglöcher vielleicht :D Ob Kopfschmerz oder nicht, wir kamen an und nach dem wir uns noch etwas eindeckten und ich mir einen Durchfallcocktail anmischte um die Verstopfung loszuwerden, erreichten wir auch zu später Stunde unsere Unterkunft, wo ich mir nun ne Tütensuppe gönnte um später auch mal wieder richtig schlafen zu können. Hat ganz gut funktioniert und da der Abend nicht mehr all zu viel hergab, hieß es nun noch etwas relaxen und sich auf morgen zu freuen.








