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27. November 2016 7 27 /11 /November /2016 16:21

26.11.2016 VfL Halle 96 - BSG Wismut Gera 0:2, Oberliga NOFV-Süd

 

Stadion am Zoo, 70 Zuschauer (etwa 30 Gäste)

 

Pünktlich Feierabend zum Samstag. Dies kann nur bedeuten auf zum Fußball. Heme erwartet einen eh nur die Tapete und bevor ich vergammeln tu, hieß die Entscheidung Stadion am Zoo. Zu Gast beim ersten Halleschen Fußballclub war Wismut Gera, ein Club der evt mal ein paar Supporter mitbringt. Also erstmal kurz in den Garten geschaut und dann die verwaiste Tür am Gästeblock gesehen. Hmm , nun ja, der Parkplatz war auch ehr sperrlich besucht und auch die Tribüne war gehnend leer. Vielleicht hat bei dem Wetter und vor allem bei dem Acker, der nicht mehr grün war, keiner Lust dem VfL beim absteigen zuzuschauen. Egal, ich löhnte die 7Euro und nicht einmal mehr vernünftige Eintrittskarten bekommt man hier. Das Jubeläumsjahr scheint  photo 15233601_1335909753139305_1632206982_o_zpsqjx2sroc.jpgdamit wohl das Jahr des Untergans zu sein und weil ich Sitzplatz zahlte, setzte ich mich auch auf diesen und erhaschte dann doch einen Blick auf einen Haufen von Gerafans, die es sich auf der Haupttribüne gemütlich machten. Das hieß für die versifften Trothaer lieber umziehen und so machte das Affengesocks ihr blau.roten Fahnen wieder ab um im eigenen Stadion in den Gästeblock zu gehen. Was für ein Gesindel! Egal, ich holte mir noch ne schnell ne gute Wurst und nen Pivo ehe der Kick dann losgehen sollte. An Fußball war zwar nicht unbdedingt zu denken, aber bei dem Acker kamen dann doch noch ein paar gute Szenen zusammen. Dabei bestimmte Gera eindeutig das Geschehen und da fragt man sich schon was denn am Zoo passiert sei. Ist es wieder einmal die Pleite? Die Ehrfurch vor dem großen HFC? Die Großschnäuzigkeit des Stadionsprechers? Oder doch nur die Luschentruppe im Kader? Man weiß es nicht, aber auch Gera nutzte seine Chancen nicht, was zum torlosen Pausenstand führte. Doch in der zweiten Hälfte lief es dann zumindest für den Gast etwas besser und direkt nach Wiederbeginn erzielten man das 1:0. Das brachte den VfL dann völlig aus der Bahn und der Rest des Spiels plätscherte so vor sich hin. Irgendwann fiel dann noch der Todesstoß und 96 sollte sich langsam allen Ernstes fragen ob es noch Sinn macht in dieser Liga anzutreten. Dann vielleicht doch ein Stadtderby gegen Ammendorf in der sechsten Liga, aber spielt man so wieter hat das keinen Sinn mehr. Aber mir solls egal sein, mein Club verkackte das Derby genau so beschämend und ohne Einsatz, daher belasse ich es bei diesem kleinen Text und sage Sport frei!

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27. November 2016 7 27 /11 /November /2016 16:11

25.11.2016 BSV Halle-Ammendorf 1910 - FC Grün-Weiss Piesteritz 6:1, Verbandsliga Sachsen-Anhalt

 

Stadion der Waggonbauer, 132 Zuschauer (etwa 12 Gäste)

 

Freitagabend, es ist kalt und am Samstag muss geackert werden. Doch was tun vor Langeweile. Richtig, bissl Fußi schauen gehen! Und trotzdessen, dass keine Kamera dabei ist und auch das Handy sponn, bin ich halt mal auf der Jagd nach dem Leder gewesen und am Ende, wie fast immer, in Ammendorf gelandet. Somit blieb es also ohne Fotos des mehrfach besuchten Grounds, der sich ohnehin nicht verändert hat und ne Dose Pivo aus Polska hatte ich ja auch dabei. Somit wars also angerichtet und nach dem die Tram pünktlich im Süden der Stadt strandete, habe ich den Fünfer an der Kasse gelöhnt, wieder ne schicke Karte bekommen und gleich mal zwei Hopperkollegen erspäht. Egal, wollte eh für mich alleine bleiben und so gesellte ich mich auf die Kneipenseite gegenüber der Tribüne und der recht ordentliche Kick konnte beginnen. Amme hatte dabei von Anfangan das Zepter in der Hand, wurde aber doch kalt erwischt. 0:1! Aber das machte den Südhallensern nix und nach dem man ausgleichen konnte ballerte man den Gästen die Hütte kaputt. Zur Halbzeit hieß dies 4:1 und weil man noch nicht genug hatte, folgten in der zweiten Hälfte noch zwei Treffer. Die Gäste hatten dabei rein gar nix entgegenzusetzen und konnten mit diesem Ergebnis sogar noch zufrieden sein. Als mein Pivo dann irgendwann alle war und der Schiri den Schlusspfiff richtung frostigen Abendhimmel blies, verließ ich die Szenerie Richtung Tram. Denn viel passierte nicht mehr und solch ein munterer Kick ist allemal besser als sich heme die Eier zu schaukeln. So hieß es Matartzenhorchdienst etwas zu spät, denn obwohl gegen halb drei der Wecker wieder schrie, war ich erstaunlich spät in der Falle. Sport frei!

21. November 2016 1 21 /11 /November /2016 11:46

19.11.2016

 

10.15: FK Fotbal Třinec - FC Baník Ostrava 4:1, Fortuna národní liga

 

Městský stadion, 2753 Zuschauer (um die 1000 Gäste)

 

Mal wieder Kurzurlaub, mal wieder raus aus der BRD. Anders kann man meine Gefühlswelt im Moment nicht beschreiben. Wie schön, dass schon seit Monaten eine kleine Tour Richtung Tschechien geplant ist. Weniger des Fußballs wegen, ehr wegen einem Konzert. Aber wir wären ja nun auch keine Hopper, wenn man sich rund um das Konzi eine Tour bastelt. So spielt Banik Ostrava auswärts in Trinec. Und da das Konzi in Ostrava stattfinden sollte, stand dieses Spiel natürlich auf der Liste. Schön war zudem, dass Trinec mal eben ins benachtbarte Mestsky  photo 15134108_1327096814020599_1394647737_o_zpsf138a1ph.jpgStadion umzog, was relativ selten bespielt wird und dementsprechend fiel also ein zweiter Besuch im Labaje für mich aus. Weil dem aber eben niemals genug sein kann, konnte die weitere Reise nur nach Polen führen, denn es liegt gleich nebenan und das Bier ist gut. Daher war eben mal ganz fix eine Tour von fünf Spielen gebastelt und es sollte eigentlich bereits Freitagnachmittag losgehen, um vielleicht sogar noch ein sechstes Spiel in Form von Dukla Praha vs. Slavia zu erhaschen. Doch weil manche Betriebe eben nicht ganz adda in der Birne sind und Kollege Felix eben mal länger klächen musste, ging die Reise erst um 22Uhr los. Man fragte sich dabei schon was es denn für einen Sinn ergibt erst 2Uhr in Praha zu sein. Für knapp 3 Stunden Schlaf? Hmm egal, besser irgendwie doch als in der Nacht loszukutschen und wie geplant, gegen 2Uhr erreichten wir unser Hostel in Praha was direkt bezahlt war und das Kissen für die nächsten drei Stunden nach mir schrie....Erstaunlich munter erging es mir dann gegen halb sechs als die Tour nun starten und es Richtung Trinec gehen sollte. Eine knappe Viertelstunde vor dem ersten Kick gelang uns dann auch die Ankunft, was aber auch nur mit 170 über regnerische Autobahnen möglich war. Wie dem auch sei, ein weiterer Kollege, in Form von Rolf wartete bereits am Stadion und hatte ja nun schon Tickets besorgt. Nett, für 70KC alles in Ordnung und so ging es auf die Gegengerade, gegenüber der beiden Fanblöcke. Meinereiner konnte nun endlich mal entspannen und den Blick genießen. Denn es hat irgendwo Seltenheitswert dieses Stadion bei einem Spiel zu besuchen und richtig schick ist es ja auch noch. Die überdachte Tribüne und die mit Sitzschalen bestückte Gegengerade, sowie die paar übrig gelassenen Stufen haben schon etwas Ordentliches. Auch das alte Marantontor blieb erhalten, sowie auch die alte Anzeige. Insgesamt kann man jetzt schon davon reden, dass dieser Ground schick ist, komplett Wände abreißen tuts aber nicht, denn es ist halt unterm Strich eins von vielen. Aber wollen wir mal nicht meckern, der Kick begann und ehr darüber könnte man sich aufregen. Auf so gut wie unmöglich bespielbarem Rasen ackerten beide Teams und es regierte der Fehlpass. Trinec machte eigentlich eiskalt etwas aus den erbärmlichen Fehlern Baniks und zog zur Halbzeit auf 2:0 weg. Auch in der zweiten Hälftefand Banik keine Mittel gegen Trinec und Zeuge dessen war das saubere Trikot des Heimtorhüters. So ging das muntere Gegrätsche auf  photo 15134060_1327096184020662_1314646766_o_zpsfmnwbtoi.jpgimmer schlimmer werdendem Rasen weiter, Trinec schoss sogar noch das 3:0, während es Banik gelang den Anschluss herzustellen. Doch alles Aufbäumen nutzte nix, in der Nachspielzeit gab es das Vierte und die verdiente Niederlage im Kampf um den Aufstieg war geschehen. Irgendwie scheine ich King Banik kein Glück zu bringen, aber immerhin das Drumherum enttäuschte dabei nicht. Der Heimmob war nicht zu erwähnen. Zwei Zaunfahnen und ein Typ mit Trommel im sitzen, mehr hat hier keiner zu bieten. Ganz im Gegenteil natürlich zu den Gästen. Anfangs stand man noch im Regen und entschied sich kurzerhand den Trennzaun einzureißen (!) Die Bullen schauten lieber zu und auch die Ordner störte es recht wenig. So gabs dann halt eine Völkerwanderung unter das Dach und Baniks Anhang enttäuschte mich nicht. Brachiale Gesänge, Geschlossenheit und Kreativität zeigen, dass diese Fans die absolute Nummer eins in Tschechien sind! Auch von einer kleiner Choreo mitten im Spiel ließ man sich nicht abhalten und so gabs ein paar Zettel, ein Transpi sowie das Vereinslogo per Blockfahne. Einfach aber schick und zur Abrundung erhellte man den regnerischen Himmel noch mit ein paar Fackeln. Für mich war dieser Auftritt überzeugend und weil es auf dem Rasen eben noch nicht wirklich reichte, griff man die Spieler nach dem Spiel etwas krasser als verbal an und zeigte seinen Unmut über diese grottenschlechte Leistung.Insgesamt also kann man sagen, dass ein Tourauftakt in diese Region besser nicht sein konnte und da wir aber bereits das nächste Spielchen auf dem Plan hatten, musste es weitergehen. Nun gesellte sich auch Kollege Rolf mit hinzu und es ging nach Polen zu einem gemütlichen Viertligakick in einem der schönsten Stadien, die ich in letzter Zeit zu Gesicht bekam...

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13.00Uhr: MKS GKS 1962 Jastrzębie -  MKS Miedź Legnica II 4:2, III. Liga Grupa 3

 

Stadion Miejski, 698 Zuschauer (12 Gäste)

 

....es ging also nach Jastrzebie, was am Anfang einen Knoten in meine Zunge machte und später Blut in den Penis pumpte. Denn kurz vor dem Anpfiff und nach kurzweiliger Fahrt über die Grenze, erreichten wir auch das zweite Spiel der Tour und schon von Außen ging es ans Augen reiben. Für 8ZL gabs ne hübsche Karte und der Geruch in der Luft zeugte auch von Kielbasa. Es wurde auch Zeit, denn einen Grill suchte man in Trinec schließlich vergebens. Aufgeplatzte Wiener kann ich auch zu Hause bei Oma essen! Hier jedoch nicht und bevor es an die Fressbude ging, begutachtete ich diesen wunderschönen Ground. Denn frei nach Ostblockmentalita findet man hier eine fette Tribüne, dicke Masten und ein paar vergammelte Stehränge. Zwar ist leider der Rest des Stadions zurückgebaut, aber das schmälert den Wert dieser schönen Anlage nur gering. Richtig geil ist zudem, dass das Teil hier mitten in einer Plattenbausiedlung steht und von einem Stacheldrahtzaun umgeben ist. Nun weiß  photo 15151230_1327095810687366_1802841978_n_zpsmdy3mie7.jpgich, ich bin wieder in Polen und fühle mich wohl. Als dann die paar Fotos geschossen war, gönnte ich mir ne richtig gute Kielbasa. Zwar sollten die Polen endlich lernen kein Brötchen dazuzulegen, aber nun ja, scheint hier normal zu sein. Der Preis war angenehm und der Geschmack sowieso. Also gings etwas abseits in die Ecke wo man bei lustigen Gesprächen den Kick verfolgen konnte. Jastrzebie ist Erster, spielt um die dritte Liga und ging bereits nach vier Minuten per Elfer in Rückstand. Doch noch vor der Pause konnte man das Spiel drehen und hatte dennoch schwer mit den gefährlichen Kontern der Gäste zu kämpfen. Diesen gelang der Ausgleich kurz nach Wiederbeginn und nun wurde es ein Duell auf Augenhöhe. Dumm nur wenn man ins eigene Tor trifft und nach dem daraus resultierenden 3:2 hinten aufmacht, das Vierte fängt und somit zwar nicht ganz unverdient verliert, aber mehr drin gewesen wäre. Nun ja, ich bin ehrlich, die Ergebnisse lassen mich irgendwo kalt, die Hauptsache besteht aus einem spannenden Kick für den neutralen Beobachter, dem Kulinarischen und natürlich dem Ground. Zum Drumherum bleibt nur zu sagen, dass die großen Ultragraffitis vor dem Stadion wohl an vergangene Tage erinnern. Keine 50 Mann positionierten sich in einer Ecke der Tribüne und ließen etwas verlauten. Zwar war es jetzt nicht Legia, aber für diese Liga durchaus ausreichend. Von den paar Gästen die verstreut auf den Sitzschalen gammelten sah man nur Applaus bei den Toren und ansonsten vernahm man nichts. Aber man kann ja nun nicht alles haben und als hier dann zum Schlusspfiff geblasen wurde, nahmen auch wir die Füße unter die Schultern um zum letzten Kick des Tages zu gelangen, ehe dann endlich das Musikalische über uns hereinbrechen sollte...

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17.00Uhr: MKS Odra Wodzisław Śląski - KS Polonia Marklowice 2:1, IV. Liga okręgowa grupa Katowice III

 

Stadion MOSiR w Wodzisławiu Śląskim, 350 Zuschauer (keine Gäste)

 

....das Wetter wurde also wieder schlechter und es wurde langsam dunkel. Dennoch erreichten wir das beschauliche Kaff Wodzislaw pünktlich und es ging in ein gemütliches Pub in einer Gasse. Dort gabs gutes Essen, gutes Bier und wenig Schmerz für meine Brieftasche. Eingekauft wurde ja nun auch schon, das Auto lag tiefer und Biervorräte waren auch angelegt. Na herrlich. Und auch wenn der Kellner etwas langsam war und wir so den Anstoß aus den Augen verloren, er bekam sein Trinkgeld und auf gings zum Ground. Dank der leichtgläubigen Belegschaft durften wir dann im Inneren des Geländes parken und so gings kostenlos ins Stadion, wo der Kick bereits begonnen hatte. Doch weil wir trotzdem ne Karte haben wollten ging es halt nach draußen, das Brustwunder an der Kasse konnte es nicht fassen, aber wir wollten eine Karte für die Sammlung. Also bekamen wir neben dem hübschen Ausschnitt, ähm lächeln noch ne Karte geschenkt und weil der Appetit dann doch wiederkehrte gabs neben ner Dose Pivo aus dem Auto auch noch ne gute Kielbasa für 5ZL. Man gönnt sich ja sonst nix und da wir nun versorgt waren, machte ich ne kleine Runde um den Ground, nun ja, sofern dies möglich war. Die einzig begehbaren Blöcken waren dann leider nur die eine Hintertorseite, bestückt mit Sitzschalen und die überdachte und recht hübsche Haupttribüne. Auf der Gegengeraden sah man Sitzschalen  photo 15152876_1327095320687415_2019079453_o_zpshwyxbpov.jpgund hinter dem anderen Tor dürfte sich neben der mit Stufen bestückten Kurve der Gästekäfig befinden. Die Masten erhellten das Stadion, waren aber ehr 0815. Was solls, in der sechsten Liga, ja so tief ist dieser Club bereits gesunken, darf man ja nun nicht all zu viel erwarten. Insgesamt also ist der Ground recht geil und irgendwo genau das was man sehen will. Denn auch die bereits angelaufene Stadionanzeige verweist auf gute alte Ostzeiten. Was dies aber nicht tut, sind die gut 20 Monitore und die ganzen Kameras im Stadion. Auch die Sicherheitskräfte vor dem Ground und die massig anwesende Feuerwehr im Stadion zeugen von veränderten Tagen in diesem doch einst so schönen Fußballland. Nun ja, ich sage es immer wieder, seit der EM hat sich hier alles ins Negative verändert und man kann noch froh sein solche Hütten hier sehen zu können. Der Kick war dann insgesamt auch recht langweilig und zur Pause stand es 1:1. Dabei geriet Wodzislaw in Rückstand, glich prompt aus und drehte das Spiel dann in der zweiten Hälfte. Die Anzeigetafel verriet zwar etwas anderes, aber das Netz und der Jubel der aktiven Fanszene zeugten von der Wahrheit. Wo wir gerade bei den Fans sind, unter dem Dach hatte der Heimmob etwas Lust zum singen und dies wusste durchaus zu gefallen. Während des kompletten Spiels war eigentlich nie Ruhe und somit schlief man wenigstens nicht ganz ein. Gäste waren keine da, das Bier verwässerte auch so langsam durch den Regen und wir waren dann irgendwann froh, dass hier Schluss war und nun das Highlight des Abends beginnen sollte. Es ging also nun nach  photo 15127468_1327095377354076_333480522_o_zpso90qwqpg.jpgOstrava, wo wir in Nähe des Stadions Vitkovize ein ganzes Haus für uns hattn. Mit Zimmern die irgendwie sehr iritierend wirkten. Denn eine Wanne im Wohnzimmer? Oder das Bett neben der Bar? Eigentlich ganz gut, denn so gehts nach dem Suff halt gleich ins Nest :-D Nun, immerhin gabs ne Küche in jedem Zimmer. Mit Kühlschrank und jeder Menge Kaffee. Wir checkten also ein, luden den Akku nochmal auf und per Taxi gings in ein altes Stahlwerk im Zentrum der Stadt. Schon der Fahrer beschallte die Ohren der Anwesenden mit Metallica und enig später bereiteten die Bands auf der Bühne einfach nur Frohsinn. Das zwälfte Bier war dann auch nicht mehr weit und der Mainevent mit Malignant Tumour als Hauptband ließ dann am Ende alle Dämme brechen! Da kann ich nur sagen herlichen Glückwunsch zu 25 Jahren Bandgeschichte und für uns Trunkenbolde sollte es zurück zur Unterkunft gehen. Blöd nur wenn keiner tschechisch spricht und die Tram erst in ner Stunde fährt. Also kurzerhand nem Pärchen Polen das Taxi vor der Nase weggeschnappt und gegen 1Uhr hieß es unter die Regenfälle und ab ins Neste den Rausch ausschlafen. Denn ein kleinwenig sollte die Tour ja noch andauern. Weit bis Polen hat mans bekanntermaßen ja nicht und so blieb halt nur eins, ein Doppler beim polnischen Rekordmeister...

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20.11.2016

 

13.00Uhr: KS Górnik Zabrze II - MKS Olympia Kowary 3:0, III. Liga Grupa 3

 

Stadion MOSiR-u Sparta, 84 Zuschauer (keine Gäste)

 

 photo 15184014_1327094257354188_1148264006_o_zpsdntbqefr.jpg....die Rede ist natürlich von Gornik Zabrze, einem Verein bei dem das ganze Ausmaß von Misswirtschaft, Sicherheitswahn und der Moderne sichtbar ist. Dem einzigsten polnischen Club, der ein Europapokalfinale erreichte und ein Club, der in der Versenkung verschwunden und trotzdem noch mit das Beste an Fans aufzubieten hat, was dieses schöne Land zu besitzen scheint. Bevor es aber jedoch dazu kommt das Topduell in der zweiten Liga zu besichtigen, ist die Zweite von Gornik dran, welche in der vierten Liga kicken und das in einem recht hübschen Ground. Als wir also erwachten und zur Vormittagsstunde endlich auch mal die Klamotten gepackt hatten, ging es zum frische Luft schnappen kurz in den Hof, wo plötzlich zwei Wachhunde auf uns warteten und man sofort merkte, dass der Besitzer des Hauses eingekehrt war. Als wir uns aber davon verabschiedet haben noch etwas mit den Wauwaus zu kuscheln, bestiegen wir das Auto und es ging Richtung Zabrze. Hier gabs auch mal wieder ne Hetzfahrt auf der Autobahn und nach ne Stunde erreichten wir dann aber trotzdem noch den Ground von Spparta Zabrze, wo das Spielchen stattfinden sollte. Eintritt wollte niemand und parken konnten wir quasi direkt neben der Haupttribüne. So konnten wir uns also noch etwas Zeit nehmen, ehe wir das Stadion näher kennenlernen durften. Dabei muss ich sagen, dass es vergammelter kaum noch geht in einer vierten Liga und die Stufen die komplett ums ganze Stadion gehen wissen wohl zu gefallen. In der mitte steht dann die bereits erwähnte Haupttribüne und ich muss schon sagen, dass dieser Ground hier genau das ist was man im Unterhaus Polens erwartet. Ringsrum stehen dabei noch ein paar Mehrfamilienhäuser, wobei sich einer ein Gornik Graffiti in den Garten malte und auch der Nebenplatz ist ein paar Wandmalerreien verziert. Recht hübsch und auch wenn es keine Kielbasa oder Grill gibt, der Gästekäfig am Rande macht vieles weg. Und als wir den Käfig fotografieren wollten machten wir dann plötzlich Bekanntschaft mit dem Sicherheitschef und seinem Praktikanten. Man stelle sich einen Typ vor in Panzerweste und einer Zahnspange. Ohne Bart und ohne Muskeln. Dafür aber mit Knüppel und Pfefferspray.  photo 15134044_1327094360687511_819815631_o_zpsx5xbbxiz.jpgWitzig! Aber er beruhigte sich wieder schnell und blickte schief,als er mitbekam, dass wir Deutsche waren. Vielleicht hat das Bübchen auch einfach nur nicht seinen Mittagsschlaf bekommen und somit konnten wir uns ein gemütliches Plätzchen am Rande der Hintertorkurve suchen. Nun, bis zu dem Moment als es ein Opi mit seinem Schäferhund schaffte das Innre zu betreten und Letzterer erst eine Katze jagde und wir danach einzeln angesprungen wurden. Er wollte einfach nur spielen und am Rande eines Kicks kann man durchaus einfach mal Stöckchen werfen spielen. Warum auch nicht? :-D Aber da wir ja auch ein wenig zum Fußball schauen hier waren kann man durchaus noch schnell sagen, dass der Kick hier ohne Highlights war. Drei schicke Tore fielen dann noch und dank des nachgelassenem Regen war es auch keine Schlammschlacht. Somit bleibt eigentlich nur zu sagen, dass der Ground geil war, das Spiel ganz nett und drumherum nix passierte. So diente es hier ehr  einem kleinem Aufwärmprogramm und da wir ja nach dem Abpfiff hier noch Zeit hatten, hieß es ein Einkaufscenter anzusteuern, mal zu schauen wo es vorher vielleicht schon Karten gibt und natürlich musste auch ein Mittagsbrunch herhalten. So gabs ne packevollen Teller für 35ZL und eine Sprite, denn Bier war glaube erstmal genug im Blut :-D. Aber auch das lag dann irgendwann hinter uns und somit sollte (leider) schon der Abschluss der Tour folgen...

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17.45Uhr: KS Górnik Zabrze - MKS Miedź Legnica 0:2, I. Liga

 

Stadion Ernesta Pohla (neu), 10036 Zuschauer (etwa 300 Gäste)

 

....auf gings also zum Ernseto Pohla, welches nicht nur durch seine Deutsche Vergangenheit von sich reden macht. Nein, ich hätte damals sicher nicht die Schindlerjuden gegrüßt und ich hätte diesen einst so wunderschönen Ground auch nicht abgerissen. Ich denke die Geschichte dieses Clubs übertrifft um Längen das was die heutigen Topteams wie Legia jemals erreichen werden. Zusammen mit ihrem absoluten Feind von Ruch Chorzow erspielten sich diese Clubs aus der schönen Region hier Titel um Titel und sind, wie weiter oben schon erwähnt, eines der größten Opfer des Polnischen Wahns seit der Wahl zum EM Austragungsland. Doch ich muss dazu sagen, es kribbelte dann doch wieder. Spätestens als wir das Auto abstellten, noch ein Pivo schlürften und zur Kasse marschierten. Denn da tauchten plötzlich hunderte Jogginghosenträger mit Haube auf, legten kurzerhand den Verkehr lahm und griffen die einkehrenden Gäste an. Die Cops gingen mit Tränengas und Nebelgranaten dazwischen. Hier scheint ja doch noch was los zu sein! Da hatte man dann doch plötzlich wieder dieses Gefühl sich lieber nicht so auffällig zu verhalten und so gingen wir dann doch lieber zur Kasse, wo ein Kunde mit Torcidamütze aufmerksam schaute was wir so trieben. Egal, der Ausweis musste ja nun trotzdem gezückt werden und da wir ja heute das erste Mal da waren, mussten wir nur 6ZL zahlen. Na wenn das  photo 15182555_1327093904020890_1433789505_o_zpsqvscru44.jpgnix is! Dabei hoffte man inständig, dass dies keine Strategie war um Zuschauer anzulocken. Weit gefehlt, ich denke bei der Zahl die hier und heute auftauchte, dürfte das eine Topleistung für die leider nur noch zweite Liga sein. Nun gut, wir hatten die Tickets und zunächst gings an einen Fanshop, der für utopische Preise Klamotten anbot. 80ZL für ein Shirt, wahnsinnig! Aber eine Mütze für mich und meinen Tick sicherte ich mir trotzdem, kam ja nur 30ZL und so fiel ich wenigstens nicht mehr auf :-D Also nix wie rein in den Neubau, der zur EM eigentlich fertig sein und auch ein Spielort darstellen sollte. Blöd nur wenn man mal wieder an Koruption und Dummheit gerät und ganz nebenbei einer ganzen Gemeinde das Geld fehlt um fertig zu werden. So hat man jetzt einen 0815 Bau aus dem Boden gestampft der frei nach Motto der VW Arena in Wolfsburg mit viel Glitzerklimbim umgeben war. Drei Blöcke sind somit fertig gestelle und haben zumindest durch die Beschriftung der Sitzschalen und auch die schiere Höhe etwas leicht Besonderes Nur da wo früher mal die Hauptseite war, steht noch die alte, wunderschöne Tribüne, welche allerdings mit Folienbahnen überzogen ist es keine Karten mehr dafür im Verkauf gibt. Irgendwie hat es doch noch was Leustiges wie in Mitten dieses Temepls plötzlich eine Lücke klafft. Nach Aussagen des Vereins soll irgendwann mal fertig gebaut werden. Wann dies soweit ist, kann man nicht sagen. Mir ist es eigentlich auch wurst, ich würde trotzdem gerne nochmal herkommen, denn alleine die Geschichte dieses Clubs lässt mich Sypathien entwickeln. Ich denke und ich hoffe, dass dieser Club irgendwann wieder an frühere Zeiten anknüpfen kann, bis es jedoch soweit ist, muss man erstmal diese Aufgabe hier bewältigen...und es ging in die Hose. Man hatte mehr Ballbesitz, man war präsenter, man führte die härteren Zweikämpfe und man hatte die besseren Chancen. Doch am Ende stehen zwei Gegentore, eins pro Halbzeit und so ist erstmal Feierabend mit Kampf um die Aufstiegsplätze. Doch sollte man die erste Liga einem Club wie diesem wirklich wünschen?  photo 15102301_1327093607354253_824454389_o_zps76osisxd.jpgAus sportlicher Sicht eigentlich schon und so kann man Gornik eigentlich nur alles Gute wünschen. Zum Drumherum habe ich eine kleine Geschichte bereits angeschnitten und ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass durch Verhaftungen die aktive Szene der Torcida draußen bleibt. Aber weit gefhelt, zeitweise die komplette Hintertorseite war am singen. Ohne Unterbrechung und teilweise brachial laut. Allein die Ankündigung der Aufstellung war mal etwas anderes und auch bei einer Schalparade sowie Wechselgesängen stand das komplette Stadion. Nicht auszudenken was wäre, wenn das ganze Stadion voll ist. Aber auch die Gäste überraschten mich. Nicht nur, dass ich mal einen Auswärtsmob von Anfangan zu sehen kriege, auch die Masse von knapp 300 Leuten dürfte nicht all zu wenig für Polen sein. Immerhin sind die Kontrollen und die Überwachung abartig. Jedenfalls wars auch im Gästeblock niemals ruhig, es gab viele Armeinsätze und nach dem 2:0 flogen auch die Hüllen der Herrschaften. Respekt bei den Temperaturen, aber man kennt es ja von sich selbst :-D Insgesamt also war die Veranstaltung dann genau das was ich mir erhoffte und wie schon erwähnt komme ich gerne nochmal her. Einzig die Kielbasa sollte man nicht erwähnen. Im Hotdog Brötchen, lauwarm und schmierig brachte diese mehr als schlechte Wurst einen verstörenden Duft ins Auto während der 600km Rückreise. Denn nach dem Schlusspfiff gings geradewegs ins Auto und trotz eines Staus den Kollege Felix über Wiesen und Felder perfekt umfahren konnte erreichten wir auch ohne weitere Probleme die BRD. Zwar konnte man nach fünf Minuten Heimat wieder ausflippen, aber für dieses Deutschland habe ich ohnhin nur noch Verachtung übrig. Insgesamt war es genau das was ich brauchte. Eine geile Tour mit guten Freunden. Viel Fußball, geiler Mucke, viel Bier und gutem Essen. Ich bin überzeugt, nur so kann ich meinem Leben eine Abwechslung bieten die mich positiv denken lässt und verbleibe mit den Worten: auf die nächsten Touzren meine Freunde! 

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17. November 2016 4 17 /11 /November /2016 16:27

16.11.2016 SV Sternburg Lützschena-Stahmeln II - Leipziger FC 07 II 0:3, 3. Stadtklasse Leipzig

 

Sportanlage Lützschena-Stahmeln, 10 Zuschauer (2 Gäste)

 

 photo 15127581_1323455451051402_978145257_o_zpsvvfgrsab.jpgZwangsfrei, da man wohl wenig Leute bei der Arbeit benötigt. Soll mir nur recht sein, denn so kann man getrost mal auspennen und den Tag auf seine Weise gestalten. Ja wie schön, dass in Sachsen Feiertag ist und man quasi mal eine Reise unter der Woche machen kann, wie schlecht allerdings, dass man am Abend noch Termine hat. So blieb also nur eins übrig, man fährt in die nähere Sächsische Umgebung, sprich nach Leipzig. Viel im Angebot war allerdings nicht, doch ehe ich zu Hause Langeweilse schiebe, muss eben irgendwas ran und mit dem Club aus der guten Asibiergegend Lützschena wurde sogar etwas gefunden, was ohnhin kein Anderer machen würde. Die Idee kam nun auch heute wieder von Kollege Christian und eh man sich versah, saßen wir zur Mittagsstunde im Zug um die 20min bis zum Ziel hinter uns zu bringen. Angekommen in der beschuclichenb Gegend fing es prompt an zu regnen und alte, verlassene Brauerreigebäude reihten sich an das Nächste. Nun ja, scheint ja nun doch etwas nobler zu sein und die Brauerrei wurde woanders hin verlegt, was dem Örtchen hier aber sicherlich nicht geschadet haben dürfte. Wie dem also auch sein, erreichten wir dann auch irgendwann den Eingang des Grounds, welcher offensichtlich geschlossen war und so zogen wir halt einmal außen rum. Dass hier doch die Tür offen stand und wir es einfach nur nicht sahen dürfte an  photo 15102259_1323455501051397_1783667554_o_zpsqlqhhehj.jpgmangelnder Objektivität liegen :-D Egal, wir waren dann ja doch noch irgendwann auf dem miesesten Acker, den ich seit einer Ewigkeit sah und einen Ausbau sowie das erhoffte Bierchen am Stand suchte man vergebens. Stattdessen gabs Kreisklasse satt, mit echten Orinigalen auf dem Feld und wieder einmal genialen Sprüchen. So asi also der Platz, so asi auch das Spiel. Das 0:1 für die Gäste fiel durch einen Elfer dem ein klares Abseits vorausging und auch so machte der Schiri keine besondere Figur. Nun ja, aufs Tor schossen beide Mannschaften selten, ein Balljunge wäre sicherlich Gold wert gewesen. Dennoch schafften es die Gäste zwei weitere Treffer zu erzielen und siegten insgesamt auch verdient. Unsereins hatte dann doch noch eine Tür zu einer Kneipe entdeckt und das Tittenwunder am Tresen hatte neben Red Bull Bier leider nur Becks und ne lauwarme Bockwurst zu bieten. Egal, rein damit und zurück in den Regen. Nochn bissl den Diskussionen gelauscht und irgendwie den Abpfiff herbei gesehnt. Der ertöhnte dann irgendwann auch und wir nahmen die Beine in die Hand und es ging zurück zum Bahnhof. Der Zug rollte pünktlich ein und zur späten Nachmittagsstunde erreichten wir auch wieder halleschen Boden. Insgesamt war die Sinnlosigkeit dieses Ausflugs schon wieder geil und man kann nur sagen, auf ein Neues!

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13. November 2016 7 13 /11 /November /2016 16:03

12.11.2016 MSV Eisleben - SSV 90 Landsberg 2:1, Landesliga Sachsen-Anhalt Staffel Süd

 

Städtischer Sportplatz Platz 3, 59 Zuschauer (15 Gäste)

 

Wieder das Wochenende arbeiten und trotzdem keine Lust die Beine nach Feierabend hochzulegen. Da bleibt ja eigentlich nur eins, Fußball! Doch blödes Pokalwochenende, Länderspielpause und Spielausfälle dank des einsetzenden Winters...Hmm, schwierig was zu

finden, doch ein bissl was blieb ja noch. Dank Kollege Christian hatte man doch aber die perfekte Idee und es ging auswärts mit befreundeten Landsbergern nach Eisleben. Spitze, Spiel findet statt und da auf Kunstrasen gespielt werden sollte, fiel sogar noch ein neuer Ground für mich ab, denn der Hauptplatz wurde einst noch zu starken Verbandsligazeiten besucht. Also hieß es nach dem die Knechtschaft vorbei war schnellstens in die Klamotten zu hüpfen und den Zug in die Lutherstadt zu nehmen. Bis auf die Tatsache, dass man eine ganze Haltestelle außerhalb einer bestimmten Zone war und draufzahlen musste, klappte die Fahrt gut und nach Ankunft in der Heimat von Elsterglanz und Jehocktesbrötchen hieß es nun Beine in die Hand und die knapp zweieinhalb Kilometer Richtung Ground latschen. Das Spiel begann bereits und ein kleiner Bach hinderte einen noch an der Pünktlichkeit, doch bei dem Rotz hier kann das einem sogar die Groundhopperpolizei verzeihen. Jedenfalls gab meinereiner sich auch heute wieder als Student aus und das Omchen an der Kasse mit leichter Demenzstörung hatte für ganze 2 Euro sogar ne Theaterkarte übrig, zum kotzen! Aber es war wie es war und nun gesellten wir uns zunächst an den Bierstand und göntten uns ne lauwarme Wurst dazu, ehe man sich an den Rand des Platzes ohne Ausbau stellte und nun auch die Gäste aus der Kneipe gedackelt kamen. Somit konnte man bei bestem Gepöbel gegen den Haufen Schwachsenniger Einheimischer den echt miesen Kick verfolgen und ich könnte ja nun auch ein paar Worte dazu verlieren, was ich auch tue. Landsberg war optisch überlegen, machte aber zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Die Eisleber nutzten den Gang aus der Kabine in der zweiten Hälfte dann aber dazu dem Gast mal zu zeigen wie Tore schießen geht und eröffnete den Torreigen. Dabei sah der Keeper nicht gerade gut aus und weil es nicht schon scheiße genug lief, kassierte man noch das 2:0. Zwar konnte Landsberg noch anschließen, zum Ausgleich reichte es aber nicht. Somit bleibt der Aufsteiger auf einem Abstiegsplatz und muss nun zusehen wie man in dieser doch recht gut besetzten Liga besteht. Drumherum passierte insgesamt aber nicht viel, man legte sich halt gegenseitig miteinander an und ich glaube etwas größenwahnsinnig waren die Gästeopis schon wenn man sich schon mit einer sportlichen Jugendfraktion und Betrunkener anlegt. :-D Nun ja, sei es drum, das Spiel war vorbei und wir verabschiedeten uns von den Jungs und auch den Spielern, ehe es noch ein wenig in die Stadt ging. Immerhin ist dies die Heimat des Reformators Luther und so konnte man noch etwas Kultur mitnehmen(nein kein Fernsehturm für 1Mrd Vögel) ehe es mit einiger Zugverspätung wieder in die Heimat ging. Insgesamt war es mal wieder ein entspannter Nachmittag auf nem Dorfplatz und mit guten Jungs und alles ist besser als sich zu Hause mit sich selbst beschäftigen zu müssen!

7. November 2016 1 07 /11 /November /2016 17:21

06.11.2016 SV Blau-Weiß Zorbau II - TSG Wörmlitz-Böllberg 10:1, Landesklasse Sachsen-Anhalt Staffel 6

 

Sportanlage Zorbau, 27 Zuschauer (4 Gäste)

 

Quasi war dieser Tag wie der Vorherige. Erst knechten, dann keine Lust seinen Gedanken zu folgen und auf dem Sofa zu vergammeln und dann hilft am Ende eben nur eine Therapie. Also auch heute mal wieder durchforstet was man so machen kann und prompt meldete sich Kollege Felix und Anhang mal wieder zu Wort und hatten da doch noch den einen verbliebenen Verbandsligaground Sachsen-Anhalts auf dem Schirm. Dieser befindet sich in Torbau und da dort eine Doppelveranstaltung zur selben Zeit stattfindet, wird ein Spiel wohl auf Rasen stattfinden. Entweder der Blödsinn der sich Frauenfußball schimpft oder ein Spiel in der Landesklasse der Zweiten gegen den Halleschen Vertreter aus Wörmlitz. Na ein Glück war es dann das Spiel der männlichen Scharr, denn nach dem wir zu viert den kurzen Weg Richtung http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/15007899131388vdjshcymre.jpgLützen auf uns genommen haben, kamen wir auch an der Sportanlage in Zorbau an, löhnten zwei Euro, bekamen ne schicke Karte und gesellten uns doch gleich mal auf die vorhandene VIP Tribüne. Quasi eine Terrase vor der Sportkneipe, die echte Rachitäten an Wimpeln beinhaltet hat und ausgesattet mit einer Bar und Holzbänken. Natürlich musste dann auch gleich ein Pivo ran und nach dem ich eine kleine Runde gegangen war und die Fotos der überdachten Sitzplätze und der Gegengerade, bestehend aus ein paar Stufen, gemacht waren, konnte man es sich also bequem machen und das Sportliche begann. Nun ja, das Ergbnis sagt ja wohl alles und unverdient war das Ganze hier nicht. Wörmlitz spielte die ersten beiden Minuten gut nach vorne, fing sich das erste Tor recht blöd und war dann raus. Wenn dann natürlich gleich zwei weitere Treffer folgen bist du völlig hinüber. Dass man sich dann aber noch vor dem Pausenpfiff weitere Drei fängt, muss am Ende nicht sein. Egal, man motivierte sich dennoch für die zweite Hälfte, fing sich dann aber das Siebte. Dass dann ausgerechnet ein Eigentor zum Anschluss führte, schien sinnbildlich gewesen zu sein. Jedenfalls spielte man hier unterirdisch, hatte einen mehr als schwachen Keeper und viele Schausteller, die von Taktik noch nie was gehört haben. So endete das Spektakel also zweistellig und alle waren amüsiert. Nur der Kunde mit seiner Tröte nebenan hätte lieber zu Hause bleiben sollen. Der nervte schon irgendwie tierisch! Egal, hier war dann auch irgendwann einmal Schluss und so zogen wir wieder von dannen. Genug Pivo indus und weils ja noch die Komplettierung von Felix zu feiern gab, gabs noch eins hinterher. Insgesamt ein echt netter Ausflug, der mich wieder einmal von all dem Dreck ablenkte, der einem so widerfahren war.

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5. November 2016 6 05 /11 /November /2016 16:48

05.11.2016 VfB Blau-Weiß Hohenthurm - TSG Grün-Weiß Löbejün 3:0, Saalekreisliga

 

Sportanlage Mölbitzer Weg, 27 Zuschauer (vier Gäste)

 

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Nach Langem musste ich dann also auch mal wieder den Samstag arbeiten. Nun ja, viel zutun ist an diesem Tag der Woche nicht und daher kann es nach Feierabend nur zwei Dinge geben. Entweder sich der Einsamkeit im heimischen Wohnzimmer hingeben oder einem Kick beiwohnen. Viel Spielraum, was die Entfernung betrifft, gibt es dabei nicht und nach diverser Durchforstung sämtlicher Internetseiten war die Lust dann auch nicht grenzenlos und so entschied ich mich ganz einfach dazu mich sieben Minuten in den Zug zu setzen und Richtung Landsberg zu machen. Dort auf dem Dorfe, in Hohenthurm um genau zu sein, stehen ja nun auch noch die Sportanlage und deren Nebenplatz und warten auch nun schon etliche Jahre auf meinen Besuch. Also nix wie hin und nach Erreichen des Hbf den Zug bestiegen, welcher mich nach nun stark einsetzenden Regen eine Haltestelle weit brachte und ich gut eine Stunde vor dem Spiel im  photo 14976048_1311978528865761_1236717328_o.jpgbesagten Nest ankam. Viel los war hier natürlich nicht, aber wie der Name schon sagt, gibts hier sogar noch etwas Historisches zu erleben und so ging es gut 2Km Dorf einwärts, wo ich der alten Klosterschlossanlage und dem "Hogen Turm" der Namensgeber des Stadtteil Landsbergs, einen Besuch abstattete. Alles recht hübsch hier und noch so gut wie im originalen Zustand. Ganz nach meinem Geschmack also. Leider steht die alte Schlossanlage nicht mehr und auch der Park drumherum könnte einen Anstrich vertragen. Sei es aber drum, der Kick sollte in zwanzig Minuten beginnen und so nahm ich die Beine unter die Schultern um den Ground zu erreichen. Viel los war dort nun aber nicht. Denn es regnete aus Kannen, der Kick war einfach nur grottenschlecht und vielleicht liegt es auch daran, dass hier für Zuschauer nichts geboten wird.  photo 14924102_1311978635532417_29582648_o.jpgSprich, der Ground ist quasi nur ein Sportplatz und das einzig heraushebbare Merkmal dürfte eine kleine Wandmalerei am Vereinsheim sein. Alles recht chillig und besser als zu Hause zu verrotten. Somit gings dann auch los mit dem Kick, der echt schlechter nicht sein kann. Viel Hingefalle, wenig Spielfluss und ghruselige Chancenverwertung beider Teams auf so gut wie unbespielbaren Untergrund. Drei Tore rutschten dann aber doch noch irgendwie durch und das Heimteam konnte, mehr oder weniger verdient, das Ding nach Hause schaukeln. Mir wars dann aber auch recht, dass der Schiri hier die Schnauze voll hatte und so gings schnellen Schrittes Richtung Bahnhof, welcher quasi direkt hinter dem Sportplatz zu finden war. Der Zug rollte dann auch ein und auf gings Richtung Wohnzimmer, wo ich noch ein paar Stunden chillen konnte, ehe es ins Nest ging. Insgesamt konnte ich die Zeit ein wenig totschlagen und ein neues Kreuz auf der Habenseite verbuchen.

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2. November 2016 3 02 /11 /November /2016 09:31

28.10.2016 FC Viktoria 1889 Berlin - Berliner FC Dynamo 1:1, Regionalliga Nordost

 

Stadion Lichterfelde, 2047 Zuschauer (um die 500 Gäste)

 

Einen gnädigen Chef darf ich mein Eigen nennen und meinem Wunschfrei wurde entsprochen. Denn langsam hält man es nicht mehr aus im Land der Vollidioten und nach all dem Knechten musste ich einfach mal wieder ein paar Tage raus. Wie schön, dass vor Wochen schon mein liebes Hopperpärchen aus Graz und Erfurt, bestehend aus Ise und Martin, dazu aufriefen eine Tour nach Polen zu machen. Was meine Erungenschaften dort betrifft, sieht es ehr nach Wüste aus und da dieses Land in meinen Augen doch so faszinierend in Sachen Volk, Kultur und Bräuche ist, sagte ich lächelnd zu! Auf gings also Freitags zur letzten Schicht und als die Feierabendsirene trönte gings ans packen und ehe ich mich versah, stand das fahrbare Gefährt schon vor meiner Türe. Bevor es jedoch nach Polen gehen sollte, war der erste Halt die "deutsche" Hauptstadt und wir wollten, da wir doch eh schonmal unterwegs waren, beim einstigen  photo 14795692_1307648752632072_317766721_o.jpgDeutschen Meister vorbeischauen und dem dazugehörigen Stadion in Lichterfelde, welches früher den Führernamen trug. Wie schön wenn dann auch gleich mal der Berliner FC Dynamo zu Gast war, der nicht weniger in der Vergangenheit für Furore gesorgt haben dürfte und so staute sich die Vorfreude. Leider wurde diese recht bald getrübt, denn die Autobahn war auf Grund von Bauwut des Staates reichlich mit Baustellen übersäht. Somit hieß es also warten und prompt waren schnell mal zwei Stunden rum. Es hieß nun also Bleifuß, welchen unsere tolle Fahrerin auch besaß und mit dem Anpfiff erreichten wir das Gelände in Lichterfelde. Blöd war jetzt eigentlich nur noch, dass wir um das Stadion herumliefen mussten und Tickets fehlten ja auch noch. So schrieben wir die Mitte der ersten Hälfte ehe wir nun endlich das Innere betreten konnten. Zwar waren die zehn Euro etwas happig, aber nun ja, wie gesagt, das Land der Vollidioten...egal, die Bratwurst war ganz ok, dafür aber die Berühmtheit der kulinarischen Welt Berlins, die Currywurst, nicht! Schämt euch! Nun ja, der Hunger trieb es rein und somit blieb nun etwas Zeit das Stadion zu begutachten. Man findet hier leider nur noch eine Seite mit Ausbau, dafür weiß die überdachte Tribüne schon zu gefallen. Die Masten an den Ecken waren auch ehr 0815 und der Rest besatnd aus Grashängen. Der prall gefüllte Gästeblock, links von der Tribüne, besteht dann auch nur noch aus ein paar Stufen und so kann man sagen insgesamt ist die Bude recht ordentlich, früher sollte sie aber natürlich schöner gewesen sein. Die paar Fotos waren geschossen und so blieb nun Zeit für das Sportliche, welches in der Rubrik Mittelmaß versinken sollte. Beide Tore hatten wir verpasst und haben auch keine weiteren gesehen. Dynamo beschränkte sich aufs Kontern, während Viktoria wollte aber nicht konnte. Ich denke das Remis geht damit in Ordnung und zum Schluss kann man ruhig noch etwas über die Stimmung erzählen. Oranisierter Support war nicht vorhanden. Die Gäste beschränkten sich ehr auf Oldschool und Schlachtrufe. Die Heimseite war erstmal gar nicht zu finden, bis ich einen Schwenker und ne Zaunfahne entdeckte, hinter der sich ein paar Hanseln versteckten und ein paar Rufe entfleuchten gen Abendhimmel. Bäume ausgerissen hat hier natürlich keiner, aber egal, man muss halt alles mal mitgenommen haben. Nach dem Abpfiff  hieß es nun nichts wie raus hier, denn ein paar Kilometer Richtung Polen lagen ja noch vor uns. Gepennt werden sollte natürlich in Szczeciński, wo ein Doppler am Samstag auf uns wartete. Also hieß es direkt mal die Unterkunft ansteuern, welche ich so unfassbar genial fand, dass man erstmal überlegen musste tatsächlich in Polen zu sein. Per Telefon die Ankunft auf englisch erläutert, von ner netten Mutti am Tor abgeholt und in die Tiefgarage geleitet. Die Bude bestand dann aus zwei Zimmern und hatte ne riesen Terrasse. Das Bad lud zum entspannen ein und weil man ja steelvoll reisen will stand auf dem Schrank sogar noch ne Flasche Wein parat. Ne Glotze hatte man auch und so lief über nen Sportsender erstmal sämtlicher internationaler Fußball und so ließen wir den Abend bei nem guten Pivo, welches inkl. Hotdog an der polnischen Granze eingekauft wurde ausklingen. Immerhin wartete ja am nächsten Tag etwas Kultur und jede Menge Sport auf uns...

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29.10.2016

 

11.00Uhr: KP Błękitni Stargard - ZKS Olimpia Elbląg 4:0, II. Liga

 

Stadion Miejski ul. Leglana, 352 Zuschauer (etwa 25 Gäste)

 

 photo 14859449_1307648819298732_339515957_o.jpg....so erwachte der Tag und nach dem ich mir nen guten Kaffee in der Küche bereiten durfte, erwachte auch der Rest der Bande und bevor es zum ersten Spiel ging musste man sich ja noch für ein Erstligakick bei Pogon rüsten. Sprich, Karta Kibica besorgen und der neuen Polnischen Fußballwelt gegenüber die Hosen runterlassen. Wir fuhren also das naheliegende Galaxycenter an und für 48 ZL sicherten wir uns ne Karte für die Haupttribüne. Personalisiert und natürlich inkl Kassenzettel. :( Nun ja, der Fanshop wurde trotzdem noch beehrt und als wir alles in Sack und Tüten hatten hieß es kurzes Frühstück einwerfen und ab zum ersten Kick, welcher ne halbe Stunde von Stettin entfernt lag. Wir erreichten dann also den Ground von Stargard recht pünktlich, schauten von außen mal wo man am besten reinkommt und gut zwanzig Minuten vor dem Kickof hieß es also erstmal Karten sichern, welcher auch hier erst rausgerückt wurden nach dem man die Persos abgab. Furchtbar! Als dies dann aber auch geschehen war konnte man sich zumindest über ne hübsche Eintrittskarte freuen. 15ZL sind in meinen Augen nicht billig,dafür aber brutzelten auf dem Grill schon die ersten Kielbasa und der  photo 14894473_1307648805965400_953943765_o.jpgGround ist ja nun auch nicht verkehrt. Auf einer Geraden hat man durchgängig Sitzschalen, die Hauptseite hat zwei kleinere überdachte Tribünen und hinter einem Tor sind zwei größere Stehplatzränge zu finden, woraufhin einer von beiden überdeckt mit Werbung war und der andere die Gäste innehielt. Insgesamt gesehen ist die Bude hier also genau das warum man nach Polen fährt. Gammlig und in Mitten  von Fabrikgebäuden zu finden. Nun gut, die Hauptseite ist modernisiert, aber man kann ja schließlich nicht alles haben :-D So sollte das Sportliche dann auch so langsam beginnen, welches Stargard von Anfang bis Ende dominierte und sogar noch höher gewinnen musste. Vier Tore, zwei pro Halbzeit, reichten dann aber anscheinend aus um die Gäste zu demütigen, aber diese spielten ja nun wahrlich nicht mit. Ein recht flotter Kick wie ich finde, bei dem sich dann sogar noch Gästefans einfanden und sogar etwas Support ablieferten. Man vermisste dennoch ein paar Heimfans und ging zunächst von "Dorfclubmentalität" aus, doch während der ersten Hälfte hörten wir dann doch noch Fangesänge und konnten erstmal gar nicht ausmachen wo sie denn herstammen. Als wir noch eine Sporthalle in der Nähe vermuteten, gingen wir noch rasch eine Wurst holen und klammheimlich hat sich eine Gruppe von ca 40 Mann mit drei Zaunfahnen auf der Tribüne platziert um etwas unters Volk zu bringen. Auch nicht schlecht :-D Also sind wir nun mal auf die Gegengerade gewandert um den Mob unter die Lupe zu nehmen und man muss sagen, mehr erwarte ich in der dritten Liga nicht. Der Vorsänger dürfte dann auch jeden Morgen ein ganzes Wildschwein futtern und ist mit seiner Statur schon irgendwie das was man sich unter Polnischen Supportern vorstellt hehe. Trotzalledem gibts hier nun auch nicht mehr so viel zu erzählen und nach dem Abpfiff gings geradewegs wieder zum Auto wo wir dann erstmal beratschlagten wie wir den Rest des Tages vollziehen werden. Ergebnis, zurück in die Unterkunft und vorher etwas einkaufen, kurz das Klo verpesten und dann ab zu Pogon, welche ja nun auch noch am heutigen Abend spielen sollten...

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18.00Uhr: MKS Pogoń Szczecin - KS Ruch Chorzów 2:1, Ekstraklasa

 

Stadion Floriana Krygiera, 8397 Zuschauer (etwa 400 Gäste)

 

....das Auto geparkt und ab ging es gut eine Stunde vorm Spiel Richtung Stadion, welches schon von Außen Blut in meine Weichteile pumpte! Genau so stellt man sich einen Ground hier vor und nach dem man die recht harten Kntorllen überstanden hatte, hieß es eine Kielbasa verköstigen, welche uns vorher schon wärmstens ans Herz gelegt wurde. Und ich muss sagen, man hat keineswegs übertrieben. Sehr geil und es musste natürlich noch eine zweite her. Als der Magen dann endlich was Gutes inne hatte, sicherten wir uns zunächst mal einen Sitzplatz und bestaunten das weite Runde, welches auf drei Seiten ausgebaut ist, eine Tribüne mit einzigartigem Dach besitzt und endlich sehe ich auch mal wieder ein paar fette Masten bei einem Kick. Die Kurven waren schön steil und hoch, der Gästeblock lag quasi gegenüber von uns und so war es also angerichtet. Es fing dann an zu gießen, was uns unter das Dach trieb und ich denke wir sollten den Platz hier nicht bereuen. In Mitten einer Schalparade des ganzen Stadions  photo 14894370_1307649059298708_1905750089_o.jpgzogen also die Mannschaften aufs Feld und bevor man zum Drumherum kommt, kann man ruhig noch etwas über das Sportliche auf dem Rasen verlieren. Ruch ging zunächst recht früh in Führung, was hier viele überraschte. Doch Pogon eigentlich die kompletten 90min das spielbestimmende Team und belohnte sich damit das Spiel gedreht zu haben. Auch so war es insgesamt gesehen ein recht flotter Kick, welcher vielleicht ein paar mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Sei es aber wie es sei, der beste Fußball war es nicht, aber Pogon ist auf dem Weg nach Europa und wer weiß denn schon wann hier mal die Bagger anrollen. Also können wir froh sein, ein Spiel hier besucht zu haben und dann eigentlich noch mit einem guten Gegner. Fantechnisch war es dann natürlich auch auf ganz anderem Niveau als man bisher auf dieser Tour sah und trotzdessen, dass ich mich frage warum in Polen erst zur Halbzeit die Blöcke voll werden, kann man zunächst mal bei den Gästen anfangen. Unterstützt von Widzew Lodz war der Block am Ende hin mit gut 400 Leuten gefüllt. Leider rissen die Gäste keine Bäume aus und ließen nur hin und wieder etwas verlauten. Schade, zumal Ruch ja nun nicht die schlechteste Adresse sein dürfte. Na immerhin stimmte die  photo 14895458_1307649092632038_392851542_o.jpgBeflaggung am Zaun und weil die Gäste ebend mies waren, waren die Heimfans um so besser. Selbst ohne Dach kamen die Gesänger laut rüber und obwohl man bei dem Liedgut nicht gerade kreativ war, war man es bei der Choreo in der zweiten Hälfte um so mehr. Eine gesprühte Blockfahne und ein im Iron Maden Steel gemaltes Transpi am Zaun erblickte den Abendhimmel und weils ja nun noch nicht reichte, tauchten plötzlich einige Gestalten im Maleranzug auf und der genannte Abendhimmel wurde von gut 20 Fackeln erhellt. Natürlich erhellt dies auch mein Herz und die Blockfahne wurde dann sogar noch bis zum Abpfiff oben gehalten. Insgesamt also dürfte der Punkt an Pogon gehen, welche insgesamt gesehen aber auch nicht unbedingt schraf darauf waren 90min zu brüllen, sondern z.B. erst Mitte der ersten Hälfte einen Trommler aufzubieten. Diese Mentalität sollte verstehen wer will, wir jedoch machten uns mit dem Abpfiff aus dem Staub und erkundeten noch etwas die Stadt, welche ja nun auch nicht gerade hässlich ist. Immerhin bietet sich hier ein Anblick auf einen großen Hafen, die Altstadt mit ihrem Schloss und die große Kirche. So kann man dann auch den Abend ausklingen lassen und weil wir am nächsten Morgen aber rund 500km vor uns hatten, sollte der Abend dann aber auch nicht mehr all zu lange andauern und nach einem letzten Pivo in der Unterkunft rief das Kissen. Am nächsten Morgen also die gleiche Prozedur, Kaffee, Bude ordentlich hinterlassen und den bereit gestellten Wein einpacken. Wer weiß wann man ihn braucht :-D Somit hieß es also bye Szczecin und auf ging es Richtung Lodz(auch ohne Theo)...

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30.10.2016

 

11.00Uhr: KS Pelikan Łowicz - TS Sokół Aleksandrów Łódzki 2:1, III. Liga Grupa 1

 

Stadion Pelikan, 211 Zuschauer (etwa 15 Gäste)

 

 photo 14885782_1307649589298655_81770217_n.jpg....nach einer recht öden Fahrt über die polnischen Autobahnen erahnt man nun wo die Zeit in diesem Land stehengeblieben ist. Schon recht asi die Gegend hier, aber irgendwie will man das ja sehen und außerdem ist man ja bloß zum Fußball hier und legt sich nicht, wie all die anderen Langweiler, bloß an irgend einen Strand oder so! Wie auch immer, wir waren ja nun alle erstmal heilfroh, dass Kollege Martin nochmals auf die Ansetzungen schaute. Denn das geplante Spiel von LKS bei Mazowiecki ist kurzerhand verschoben worden. Prima! So musste natürlich Erstaz und der einzigste Club der nahe genug am zweiten Kick zu finden war,, war der Lowicz mit dem lustigen Namen Pelikan, welcher sein Heimspiel im gleichnamigen Stadion austrug. Also nix wie dort hin und hässlich war die Hütte ja nun auch nicht. Wir hatten eigentlich keine Zeit mehr und mit dem Anpfiff gings zunächst an die Kasse, wo welch Wunder, mal die Persos nicht kontrolliert wurden und man sogar für wenig Geld eine hübsche Karte bekam. Dann gings also rein, der Ordner machte schon etwas Mucken wegen meiner Kamera und drei Bereiche im Stadion waren zudem gesperrt. Na ganz toll. Somit blieb also nur der Weg auf die Ausgebaute Hauptseite mit Sitzschalen und einem kleinen Dach. Dort genoss man den Blick auf  photo 14881283_1307649602631987_1395340889_o.jpgdie Hintertorseite mit Sitzschlane, den Gästekäfig auf der Gegengeraden und die ein oder andere Schönheit, die unseren Weg kreuzte. Was jedoch missfiel war die Tatsache, dass es hier weder Pivo noch Kielbasa gab. Also saßen wir auf dem Trockenen und genossen zunächst erstmal den echt brutal schlechten Kick ehe es dann echt bremslig für uns(vor allem mich) wurde. Also bleibt nur zu sagen, dass die Gäste zu Beginn in Führung gingen, das Tor aber nicht zählte und dann Lowicz das Spiel an sich zog. Man schaffte die Führung, baute sie noch aus und die Gäste bekamen in der zweiten Hälfte einen unberechtigten Elfer. Nun bleibt noch zu erzählen, dass es einen Platzverweis gab und drei Karten wegen meckern hagelte es auch noch. Der eine Spieler von Lowisz wollte dies nicht hinnehmen, zertrampelte den Elferpunkt und die Gäste verschossen daraufhin. Weil man den Ball aber nicht wegbekam, setzte es trotzdem den Anschluss und dabei blieb es dann auch. Nun ja, viel mehr bekamen wir auch nicht zu sehen, denn hiermit komme ich zu der bereits angeschnittenen Geschichte. In der Halbzeit entschieden wir uns also dazu mal zu schauen wo wir etwas Flüssiges herbekommen und entdeckten einen Pub wo alle rein rannten. Dieser war  photo DSC_0107.jpgüberfüllt und zu unserem Glück gabs gleich hinter dem Stadion ein Kaufland. Also nix wie rein und ne Dose in die Kameratasche, welche dann in der zweiten Hälfte auf der Tribüne entlert werden sollte. Als es mich dann aufs Klo ziehen sollte bemerkte ich den Ordner, der mich eh schon beäugelte(ich machte Fotos der gesperrten Blöcke) und dieser kam wutentbrannt auf mich zu. Er babbelte etwas von Alkoholverbot und dass ich einen Platzvewrweis erhalte. Somit also SV bei Pelikan Lowicz, wer kann das von sich behaupten? :-D da wir aber eh früher los mussten um das letzte Spiel des Tages zu schaffen, störte es mich recht wenig und der Pinguin kann sich nun weiter über seinen Job zweiter Klasse erfreuen. Das Klo fand ich trotzdem nicht mehr und so musste ich eben aus Dank an die Tribünenwand pinkeln bevor es wieder zum Auto ging und wir mit recht flotter Fahrt weiter Richtung Lodz zogen... 

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14.00Uhr: RTS Widzew Lodz - MKS Ełk 2:1, III. Liga Grupa 1

 

921 Zuschauer (keine Gäste)

 

...zwar wars alles etwas stressig und zudem bereitet sich die Bevölkerung auch noch auf den kirchlich höchsten Feiertag in Polen vor, was die Friedhöfe überquillen lässt, aber wir hatten es ja dennoch noch pünktlich nach Lodz geschafft. Zunächst aber stand ja nun nicht ganz genau fest wo denn nun überhaupt gespielt wird. Ein kurzer Anfahrtsweg zum Stadion von Widzew verriet uns nun endgültig, dass man kein Neues baut, sondern das Alte um. Krass, wenn man bedenkt, dass dieser einst großer Club nur noch vierte Liga spielt. Traurig, traurig und es sollte noch schlimmer kommen. Denn Navi sei Dank hatten wir dann doch noch den richtigen Weg gefunden und der Spielort war das UKS Stadion, welches noch 4km entfernt lag. Dort sind wir  photo 14881219_1307649832631964_80228884_o.jpgdann auch kurz vor knapp angekommen und auf gings zum Eingang. Kartenverkauf hier? Fehlanzeige und somit musste wir wieder zurück und an einer Mauer, hinter einem Zaun wurden Tickets verkauft. Juhu, natürlich wieder mit Persoabgabe und einen Eintrag des Namens handschriftlich auf die Karte. Dauerte natürlich etwas länger, nervte auch tierisch und kurz nach dem Anpfiff durften wir dann aber trotzdem das Innere betreten. Kaum drin, fiel es mir wie Eis aus dem Gesicht. Ein Sportplatz, hergerichtet für 3000 Zuschauer. Viel zu viel Werbung und zwei ausgebaute Geraden mit Sitzschalen. Hinter die Tore durfte man nicht und somit blieben also auch die Fotomotive in recht minderer Qualität. Hinzu kommt noch, dass die Gegengerade bereits Dachpfosten enthält, aber man noch nicht weitergebaut hat und was noch aufstößt sind die recht unfreundlichen Ordner, die verschlammten Wege und der mehr als schlechte Kick auf dem Platz. Na immerhin ist die kleine "VIP" Tribüne außerhalb des Stadions recht belustigend, welche aber immerhin ein paar Klappsitze enthält. So kann man natürlich als SVler auch über die Stadionmauer blicken :-D Nun ja, insgesamt ein Ground den man natürlich mitnehmen kann wenn man einmal hier ist und zum Sportlichen bleibt nur zu sagen, dass Widzew zwei Standarts, ein Freistoß und einen Elfer, zur Führung nutzte, während die Gäste kurz vor Schluss den Anschluss schafften. Ein recht müder Kick mit wenig Chancen und recht dürftiger Stimmung....wo wir gerade bei Stimmung sind, also Widzew hat man sicherlich anders in Erinnerung! Die Ultras sind anscheinend durch einen Kinderchor ersetzt worden und wenn man die erste Hälfte lang nur ein und das selbe Lied singt, macht einen das auch nicht gerade kreativ. Wie schon erwähnt verdeckt die Werbung sämtliche Zaunfahnen und somit fehlte auch darauf der Blick. Gäste waren keine vorhanden, nur ein Banner von Ruch prangerte neben dem Heimbereich an einer  photo 14894499_1307649825965298_353226086_o.jpgMauer. Nun ja, wenn die neue Hütte fertig ist, wird es vielleicht bessere Zeiten geben. Schaut man aber auf die Tabelle und auf diesen Kick heute, so wird man feststellen, dass dieser Club ein weiteres Jahr in der vierten Liga verbringen wird. Traurig wenn man bedenkt, dass die großen Meisterschaften und Champions League Abende keine 20 Jahre her sind. Aber nun ja, so ist das nun mal, wenigstens war die Wurst ein Gedicht und nach dem Abpiff gings zunächst einmal in die gebuchte Unterkunft am Rande der Stadt, welche preislich gesehen und von der Sauberkeit her auch recht ordentlich war. Nur das Klopapier sollte man beim nächsten Mal lieber nicht vergessen ;-) Eingecheckt war nun und der Abend war noch jung, so gings erst einmal ans einkaufen für die Heimat und dann hat Kollegin Ise sich ja noch die Mühe gemacht ein schickes estaurant zu suchen, wo man genüsslich speisen kann. Nix wie hin also und trotz der miesen Tristesse von vergammelter Stadt und Plattenbau gab es ja nun noch ein paar historische Gebäude, die schicker nicht sein konnten. In einem alten Weinlager fand man also ein richtig schickes Restaurant vor. Bedienung im kurzen Rock und Brüste bis zum Hals. Na so muss Polen sein! Leider fällt es am Ende aber nicht jedem leicht die Karten zu verstehen und ich hätte mir vielleicht doch nicht eine ganze Fleischplatte bestellen sollen. Denn spätestens nach dem fragenden Blick der Kellnerin hätte ich mir denken können, dass mein Essen nicht dem gewünschten entspricht. Natürlich war es dann auch so und eine kalte Platte statt der gedachten Steaks wurde serviert. Aber weil die dummen Deutschen ja Welpenschutz genießen, packte man uns alles ein, das Frühstück war gesichert und nach der zweiten Bestellung hatte ich dann ein Schnitzel samt köstlicher Kartoffeln auf dem Teller. Glücklich und satt verließen wir dann das Lokal, wobei ich dann doch recht wehmütig das vierte leere Bett im Hostel im Kopf hatte und am liebsten einer der Bedienungen mitgenommen hätte. Doch bei uns gibts halt kein plumpes FickiFicki und somit wurde die Dame ehr nett verabschiedet als begrabscht. Nun gings wieder zurück in unsere Räumlichkeiten wo man die polnische Version von Al Bundy kennenlernen durfte und sie Glotze bis in die Nacht hinein die Stimmung erhellte. Trotzalledem war irgendwann einmal Schlafenszeit, denn leider brach der letzte Tag dieser Tour auch recht bald an...

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31.10.2016 Zagłębie Lubin - Wisła Kraków SA 2:2, Ekstraklasa

 

Stadion Zagłębie (neu), 6281 Zuschauer (etwa 300 Gäste)

 

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 photo DSC_0144.jpg....dieser begann erst nach dem man genüsslich ausgeschlafen hatte und ohne Frühstück. Egal, dafür hatte man ja den ganzen Tag Zeit und weil das Topspiel in Polen nun mal Montags ist, nimmt man natürlich auch das mit. Der Weg führte uns nun zunächst an eine Tanke wo ein recht unfreundliches Personal seiner Dienste nachging, ich hatte etwas Zucker im Magen und ja noch die Wurstplatte vom Vortag im Gepäck. Nixdestotrotz führte uns der Weg nach Lubin, wo man nun endgültig erkennen durfte wie die EM diesem schönen Land geschadet hat. Nun ja zumindest aus der Sicht eines Hoppers...Das Wetter wurde nun langsam auch wieder besser, die Fahrt über die Autobahn ist immer noch öde, dafür aber hat man Dank  photo CSC_0146.jpgInternet und Gefühl auch endlich wieder was in Sachen Kultur auf dem Schirm gehabt, Karten für das Erstligaspielchen zwischen Lubin und Wisla Krakow mussten aber trotzdem noch besorgt werden. Also entschiueden wir uns zunächst dazu mal in Lubin vorbeizuschauen und direkt am Stadion nach einer Kasse zu suchen. Viel los war dann nach unserer Ankunft aber nicht und somit bleib nur noch der Weg in einen Fanshop. Bevor wir dort aber hinfuhren, hieß es den netten Nebenplatz zu spotten und auf die Agenda zu schreiben , ehe wir dann doch noch Richtung Fanshop aufbrachen. In einem Einkaufscenter angekommen hieß es also zunächst den Shop finden und wieder des Prozedere Karta Kibica und Kassenzettel auf uns zu nehmen. Furchtbar! Nun ja, nach ner gefühlten Stunde  photo 14923025_1307651729298441_189040808_o.jpghatten wir dann die Tickets und somit führte unserer Weg zunächst einmal in die Kultur des Landes. Im Netz hatte ich vorher eine kleine Burg erspäht die eine halbe Stunde entfernt liegt, also nix wie hin und recht zerfallene Anlage in Prochovice bestaunt, welche im Moment aber glücklicherweise renoviert wird. Drinnen gab es demnach aber nix zu bestaunen und somit hieß es also einen kleinen Spaziergang durch den Park zu unternehmen, ehe Kollege Martin ein Kloster ganz in der Nähe erspäht hat, welches in solch einer Form auch noch nicht erblickt wurde. Nix wie hin also und vor dem doch recht beeindruckenden Gebäude halt gemacht. Und weil es gerade mal so schön war, hat man sogar noch außerhalb der Öffnungszeiten in das Museum gelassen. Hier konnten wir einen beeindruckenden Fürstensaal und eine Bilderausstelklung begutachten, ehe es für uns wieder nach draußen ging und im Park eine nette Oma beobachtet wurde, die ihre Hühner eingesdammelt hat :-D Von Brandschutz hat man hier auch noch nie was gehört und so verbrennt man hier quasi mitten im Wald sein Laub und  photo 14876325_1307651719298442_1410970247_o.jpgweil es doch so schön war und der Magen knurte, enterten wir auch noch ein anliegendes Restaurant, welches mit seinem Charme, seiner Kellnerin, den niedrigen Preisen und den geilen Essen überzeugen sollte. Somit hieß es Haxe, Sauerkraut und Schlesische Knödel für mich und der Magen war mehr als gefüllt. Scheiße nur, dass man ja in Lubin noch ne Kielbasa vor sich hat...aber egal, die kriegt man auch noch runter und weil wir geil sind hatten wir uns ja für 40ZL VIP Tickets gesichert. Wer weiß denn schon wie voll es wird und ob es nicht nen anderen Fressstand für die Obrigkeit gibt :-D Also ab ins Auto und wieder nach Lubin, wo wir auch recht pünktlich ankamen und schon der relativ leere Parkplatz ließ auf eine ehr ernüchternde Zuschauerzahl schließen. So war es dann auch und nach den ehr laschen Kontrollen wurde dieses Mal die Karta Kibica eingezogen und nur der Kassenzettel dient somit als Eintrittskarte.  photo 14923058_1307651709298443_490760168_o.jpgNaja...Nach nem kurzen Toilettengang waren wir dann also drin, die Stimmung war schon recht ordentlich und beide Hintertorseiten waren gesperrt. Na ganz toll! Also hieß es Plätze einnehmen, die nix anderes als normale Tribünenplätze waren. Nix VIP...Somit blieb vor dem Sportlichen also noch etwas Zeit um das 0815 Stadion zu begutachten. Nun ja, viel zu erzählen gibts nicht. Man hat quasi in die alte geile Schüssel einen Betonklotz mit Dach und orangenen Sitzschalen gebastelt. Aller zwei Meter ist ne Kamera instaliert, Stehplätze gibt es  photo 14922979_1307651819298432_1885169552_o.jpgkeine und der für die Raucher unter uns dürfte dieses Stadion wohl eine NoGoArea sein. Na wenigstens der Grill sah ganz gut aus und wenn ich schon mal hier bin muss ich auch ne Wurst essen. Egal wie voll ich war, im Hotdog Brötchen hatte ich bisher noch keine gegessen. Insgesamt also das, was man in Polen nicht sehen will, wenn man aber die erste Liga mal komplett haben möchte, dann ist ein Besuch in Lubin unausweichlich. Wiederkommen werde ich definitiv aber nicht! Das Sportliche war dann aber wenigstens recht ansehnlich, Wisla ging in Führung und hatte eigentlich viel mehr vom Spiel. Doch Lubin gelang nach einer Ecke der Ausgleich mit dem Abpiff der ersten Hälfte und kam wie verwandelt aus den Kabinen. Nun war es der zweimalige Meister, der das  photo 14923946_1307649932631954_392872781_o.jpgKommando übernahm und auch in Führung ging. Doch weil man den Sack am Ende nicht zumacht, geift eine alte Fußballregel und Wisla machte noch den Ausgleich. Insgesamt gesehen war es ein faires Resultat in einem gutem Spiel. Gut kann man den Auftritt in den Kurven auch nennen. Allerdings nur gut. Lubin knetschte sich in die Ecke, war 90min am singen und machte das Beste aus der Situation nicht in den Hintertorblock zu dürfen. Wisla war anfangs gut dabei, riss aber keine Bäume aus. Erst in der zweiten Hälfte hingen auch mehrere Zaunfahnen und es waren mehr Leute im Eckblock. Allerdings hat man sich nun auch dem Spiel der eigenen Mannschaft angeschlossen und es kam nicht bis gar nichts mehr rüber. Auch hier muss man wieder sagen, in Polen hat sich wirklich sehr viel zum Negativen entwickelt! Aber so ist die moderne Zeit, es bleibt nicht mehr viel übrig für Fußballromantiker wenn man sich einmal dazu hinreißen ließ dem Massenwahn zu folgen. Nach dem der Schiri dann hier genug hatte, hatten wir auch genug und suchten den Weg nach draußen. Es ging zum Auto und der Weg führte uns Richtung Heimat. Zwar setzte das Wetter um, doch mit Ise hatte man die Tage ja nun auch eine gute Fahrerrin, welche mich wohlbehalten gegen 1Uhr vor der Haustür absetzte....

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Fazit: es war mir mal wieder eine Freude mehrere Tage dem Alltag den Rücken zu kehren. All die Spasten und Vollblutsklaven aus den Augen zu verlieren. Dem Untergang der BRD von Weitem zuzuschauen und sich einfach mal zu entspannen. Es war ein Fest für mich dieses wochenende mit zwei richtig duften Leuten zu verbringen, endlich wieder einmal lachen zu können, guten Sport genossen zu haben und ein fremdes Land zu besuchen. Grüße gehen daher nach Erfurt und die Sturmstadt!!

17. Oktober 2016 1 17 /10 /Oktober /2016 19:36

15.10.2016 Hallescher FC - FSV Zwickau 3:2, 3. Liga

 

Kurt-Wabbel-Stadion (neu), 7016 Zuschauer (etwa 500 Gäste)

 

...Erinnerungen an Mottofahrten, das Westsachsenstadion und schnelle Beine, sowie blaue Augen. Es stand nach einer gefühlten Ewigkeit also mal wieder ein Punktspiel gegen die Zwickauer an, welches sportlich gesehen nicht mal mehr annähernd den selben Reiz bietet wie damals in der Oberliga, aber rein vom ganzen Umfeld sicherlich zu meinen liebsten Duellen zählt. Gegen Zwicke war immer was los und Brisanz dürften sicherlich nicht nur die Freundschaften zu Lok bzw zu Dynamo reinbringen. So nutzte ich den freien Samstag also dazu ins Wabbel zu machen und es dürfte sich gelohnt haben. Das Ergebnis ist dann zwar unterm Strich und von der Statistik knapp abzulesen, aber der Sieger konnte am Ende kein anderer sein. In der ersten Hälfte tat man sich zunächst noch schwer, kam dann aber ins Spiel und was folgte waren drei schicke Tore. 3:0, Ausruhen? Denkste! Einer der Gäste nahm Maß, bääm in den Winkel und da wäre auf unserer Seite ja noch der Amateurverteidiger Kleineheismann, welcher einen Elfer verursachte, dieser gehalten wurde und weil er sich dachte, nö, is mir nicht eng genug, langte er halt nochmal stümperhaft zu. 3:2! Warum sich die Truppe dann wieder einmal fast noch selbst um den Sieg brachte, so wie in Köln oder gegen Frankfurt? Es bleibt ihr Geheimnis und nein, ich werde es den Medien nicht gleichtun...diese Mannschaft ist kein Topteam! Ich denke mal Bälle flach halten dürfte angesagt sein und ich denke einfach so weiterspielen und efizienter sein dürfte die Lösung bringen um den Erfolg zurück nach Halle zu bringen! Zum Drumherum sage ich natürlich auch wieder nichts, denn mittendrin zu sein bleibt weiterhin fern der Möglichkeit neutral zu schreiben. Was mir dann aber doch noch in den Fingern juckt ist das Verhalten der Medien, des Clubs, der Fanszene und vor allem des Sicherheitsdienstes. Letzterer schickt also neuerdings Neubürger auf die Piste? Kein deutsch verstehen, unfreundlich sein und Weiber mit ner Körpergröße von 1,20m dürfen also neurdings die Schnauze aufreißen. Nur weil sie das Kopftuch zu Hause gelassen hat? Bedauerliche Entwicklung! Abschließend bleibt dann nur noch ein kurzer Text über das aktuelle Thema und der Brennpunkt, der Tod eines Blauen! Ich möchte an dieser Stelle nur sagen, kein 25 Jähriger sollte den Tod finden! Kein Bauer, kein Hallenser oder sonst für eine Gestalt! Was mich dann aber aufregt ist, dass plötzlich jeder einen auf Mitleid macht und wiederum eine Nacht später wird Jagd auf gegnerische Fanzüge gemacht, die in Halle Station machen! Auch, dass jeder was dazu zu sagen hat ist ein Ärgernis. Keiner der nicht dabei war und das Unglück verfolgte, sollte das Maul aufreißen, ich denke die Medien tun das zu geüge! Mir bleibt einfach nur zu sagen und es ist mir egal, dass ich dadurch Feinde gewinne, täglich sterben Menschen, kleine Kinder werden erhangen oder lebendig verbrannt weil sie keine Moslems sind. Es herrscht Krieg in nahezu jedem Land der Erde und niemanden juckt es. Deshalb sollte man nun langsam einmal die Flennerei einstellen und erstmal damit anfangen sich selbst zu überprüfen. Lernen darüber nachzudenken wie weit eine Revalität oder vielleicht sogar der Hass auf MD gehen darf! Ich denke somit dürfte dann ein Jeder eine vernünftige Lösung finden und damit schließe ich das Thema. Auf die nächsten Kicks, Sport frei!

9. Oktober 2016 7 09 /10 /Oktober /2016 19:29

09.10.2016

 

13.00Uhr: SpG SV Leipzig Ost/FSV Fortuna II - FSV Großpösna 1990 1:1, 1. Stadtklasse Leipzig Staffel 2

 

Sportanlage Wurzner Straße, 21 Zuschauer (3 Gäste)

 

Wie gut wenn man Freunde hat....oder auch Kollegen...oder auch beides! Und dazu noch ne Möglichkeit mich klammen Astralkörper dazu zu bringen auch zum freien Sonntag etwas Fußball zu schauen. So gings für Christian und mich heute nach Leipzig, denn wenn die DHL schon nix  photo 14608029_1285760311487583_1519450159_n.jpgauf die Reihe kriegt, mit nem Arbeiterticket kostenlos Zug fahren ist schon fein :-D Da auch in der Messestadt nicht wirklich viel ging, hieß es wiedermal ein paar Graupelgrounds zur Sammlung hinzuzufügen und am Ende kann man nur sagen, besser als Nix! Erster Halt der Reise sollte der SV Leipzig Ost sein, welcher die Heimspiele an der Wurzner Straße austrägt und mittlerweile gar nicht mehr allein antritt. Nein, man hat sich die zweite Mannschaft der Fortuna aus Leipzig dazugeholt um überhaupt den Kader vollzukriegen und somit bestreitet man jetzt die drittletzte Liga des Landes Sachsen....nach dem wir also den Zug verließen, gings noch rasch in die Traim, die quasi genau vor der Tür hielt und schon von weiten hat man einen kuriosen Blick erhaschen können. Denn die Anlage besticht nicht nur mit einem hundert Jahre altem Fachwerkhaus als Umkleide, sondern auch die alte Bahnbrücke direkt an der Seitenlinie hat irgendwie was Besonderes. Ein paar Sitzschalen hat dann auch dieser Ground hier zu bieten und umrandet ist der Platz von Laufbahnen und leichten Hügeln. Gefällt mir irgendwie hier und für einen Zehntligisten dürfte das Ganze hier auch reichen. Nach dem der Regen dann einsetzte und ich ein paar Bilder geschossen habe, genehmigten wir uns dann den Kick, welcher vor Grotte schon stank. Schlechteren Fußball habe ich bisher selten gesehen und trotz der Liga in der wir uns befanden, hätte ich doch irgendwie etwas mehr erwartet. So war es dann auch ein über 20m Knaller, der zur Gästeführung im Netz landete und auch der Ausgleich dürfte nicht viel unschöner gewesen sein. Am Ende teilte man sich die Punkte friedlich und da wir noch einen kleinen Marsch vor uns hatten, verließen wir auch recht schnell das Gelände. Immerhin stand noch ein weiterer Kick auf dem Plan, welcher zumindest etwas höher von der Liga her ist und quasi gleich nebenan zu finden war...

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15.00Uhr: SV Tapfer 06 Leipzig - BSG Chemie Leipzig II 4:2, Stadtliga Leipzig

 

Sportanlage Torgauer Straße, 67 Zuschauer (ca 7 Gäste)

 

...so gings also an die Torgauer Straße, wo der SV Tapfer 06 zu Hause ist. Dieses Mal stand jedoch auch ein Kassenwart vor der Tür und hatte ein seltsames Druckgerät auf dem Tisch. Er tippte also etwas ein, verlangte 2Euro und heraus kam eine Eintrittskarte mit Gegner und Datum. Hab ich so in der Form auch noch nicht gesehen, aber man kann ja nie auslernen! So gings also zunächst in die Kneipe und es wurde ne leckere Bockwurst verspeist. Auf einen Grill verzichtete  photo 14647198_1285759194821028_1384942529_o.jpgman leider auch hier und somit musste es eben die abgespeckte Variante sein. Mir wars eigentlich egal, sie schmeckte, die Dame an der Bar war sexy und ich hatte etwas im Magen bevor ich mir den Ground etwas näher anschauen konnte. Christian zog es vor unter dem Bierzelt Schutz zu suchen, ich jedoch machte zumindest ein paar Fotos der drei Reihen Sitzschalen auf einer Seite und einer weiteren Reihe auf der Gegengeraden. Ansonsten gabs eigentlich nicht viel, was es lohnen würde zu berichten. Somit zählt diese Anlage auch zu all den anderen, welche mit Sitzschalen versehen und von Hügeln umgeben ist. Ich sage einfach mal alles ist besser als ein normaler Sportplatz und wo wir gerade dabei sind, das Spiel fing dann auch an Fahrt aufzunehmen. So stellten wir uns auf die Gegengerade um das lustige Zottelpublikum der Leutzscher Schääämie zu begutachten. Nur einer drehte sich halt mal um als das Wort Lok fiel. Blieb aber chillig, hatte sich gerade einen geraucht...Nun ja auch das weibliche Publikum dürfte zu den Teddybärenwerfern zählen und da der Regen dann doch wieder stärker wurde zog es uns zurück unter das Zelt und die Gäste fingen sich eine Packung nach der Anderen. Es folgten schnell, zum Teil bittere vier Tore in der ersten Hälfte und man schoss gegen Tapfer eben nur eins. Der Schiri dürfte dabei auch etwas mitgeholfen haben, aber das ärgerte hier sicherlich den Großteil nicht. In der zweiten Hälfte war es dann ehr etwas zerfahren, ein Tor fiel aber nur für Chemie. Man tat nun mehr, hatte auch die Möglichkeiten doch Tapfer war tapfer ;-) Somit dürfte der Sieg am Ende in Ordnung gehen und für uns endete nach diesem Kick auch das Sportliche für diesen Tag. Es ging geradewegs in die Tram Richtung Altstadt, wo heute noch das Lichterfest und eine Gedenkveranstaltung für die Demonstranten der Freiheit von 89 stattfinden sollte. Doch leider beschmutzten auch in diesem Fall gewisse Menschen die Veranstaltung und auch so ist Leipzig in meinen Augen einfach nur widerlich was deren Bevölkerung betrifft. Aber ich denke auch da gehen die Meinungen auseinander und nach dem ich meine gesagt habe, kann man getrost zum Ende des Berichts kommen, welcher mit der Heimfahrt Richtung Halle ein Ende findet. Sport frei!

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Profil

  • reisefreudig und Bratwurst liebend! ;-)
  • reisefreudig und Bratwurst liebend! ;-)

demnächst geplante Spiel

03.12.16 Chemie Halle - Werder Bremen U23

17.12.16 Chemie Halle - Holstein Kiel

28.01.17 Chemie Halle - RW Erfurt

04.02.17 Chemnitzer FC - Chemie Halle

11.02.17 Chemie Halle - Jahn Regensburg

25.02.17 Chemie Halle - Sonnenhof Großasbach*

15.03.17 Chemie Halle - VfR Aalen*

18.03.17 SFC Opava - Banik Ostrava*

25.03.17 Chemie Halle - Fortuna Köln*

01.04.17 FSV Zwickau - Chemie Halle*

05.04.17 Chemie Halle - SC Paderborn*

15.04.17 Chemie Halle - MSV Duisburg*

22.04.17 FSV Mainz05 II - Chemie Halle*

29.04.17 Chemie Halle - FC Magde....*

06.05.17 Werder Bremen U23 - Chemie Halle*

13.05.17 Chemie Halle - Wehen Wiesbaden*

 

* noch nicht terminiert, Daten weichen ab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 *Angaben noch nicht genau terminiert oder werden nur eventuell besucht!